Meike Fischer Der Rote Faden

Rezension von Diane Wippermann

Unter einem roten Faden versteht man ein Motiv, einen leitenden Gedanken, einen Weg oder auch eine Richtlinie. „Etwas zieht sich wie ein roter Faden durch etwas“ bedeutet beispielsweise, dass man darin eine durchgehende Struktur oder ein Ziel erkennen kann. So einen Ratgeber, wie den vorliegenden, hätte ich mir schon vor Jahren gewünscht …. Der Rote Faden soll helfen, Fotoprojekte gezielt zu planen und auch zu präsentieren. Er eignet sich meines Erachtens für Anfänger als auch für Fotoenthusiasten gleichermaßen. Die Fotojournalistin Meike Fischer gibt tolle Tipps und beschreibt ausführlich den Workflow zu ihren Projekten.

Außerdem gibt das Buch Hilfestellung zur Unterscheidung von Fotogeschichte, Essay, Reportage sowie Dokumentation. Die Autorin verweist auf die unterschiedlichen Arten, wie sich Themen realisieren lassen. Aber auch die Bildauswahl und Zusammenstellung werden thematisiert und nicht vergessen. Besonders gelungen finde ich das Kapitel zur Planung und Gestaltung eigener Fotobücher, die vielen, praktischen Anregungen des Abschnittes bieten eine sehr gelungene Unterstützung. Gleichermaßen beeindruckt haben mich aber auch die Ausführungen zur Präsentation von Fotografien, sei es Daheim oder auch in Ausstellungen.

Wer sich mit der Fotografie ernsthafter beschäftigt, kommt meines Erachtens, um dieses Werk nicht herum.

Das Buch umfasst 228 Seiten und kann zum Preis von 34,90 Euro im dpunkt.verlag erworben werden.41nYl2pXnAL._SX377_BO1,204,203,200__bearbeitet-1

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