Element des Zufalls …

Cover

Last Stop Kasachstan

Rezension von Diane Jordan

Das Jet-Set- Mädchen rund um die Welt reisen ist nicht erst seit Paris Hilton bekannt. Das der Spaß im Vordergrund steht, sich amüsiert wird ohne über das Geld nachzudenken, auch nicht. Die Schickeria, wie schon einst von der Spider Murphy Gang besungen, findet man in „Last Stop Kasachstan“ von Sophie Simón wieder. Genau so habe ich mir das immer vorgestellt J. Die Protagonistin Lilli ist ein echtes It-Girl mit allen möglichen Macken und scheint auf den ersten Blick recht oberflächig. Lässt man sich allerdings mehr auf diesen Roman ein, merkt man als Leser, dass dies nicht der Fall ist und das in dem Mädchen mehr steckt. Ruckzuck ist man mitten im Geschehen und liest und reist quer durch die Tundra und durch das große, weite Russland. Spielerisch mit viel Hintergrundwissen, locker leicht und unterhaltsam weckt diese Lektüre die Reiselust ins ferne Reich und ich verspüre den Drang mich als Paparazzi ins Geschehen einzumischen, um an exklusive Fotomotive zu kommen.

Aber lest selbst: Diese Geschichte ist wie ein gutes Glas Champus, sie perlt bis zum letzten Tröpfchen und macht Lust auf mehr.

Aus dem Inhalt:

Ein Dartpfeil, eine Landkarte und zu viel Prosecco …
Auf einer Party verliert Lilli ein Spiel und muss auf dem Landweg dahin reisen, wohin ihr Pfeil trifft: Kasachstan.
Für Lilli, die im Urlaub lieber an einem Pool liegt, Papas Kreditkarte ausreizt und abends wilde Partys feiert, ist sofort klar, dass sie einen Reisebegleiter braucht. Einen, der erstens russisch spricht, sich zweitens um alles kümmert und mit dem sie sich drittens ins Moskauer Nachtleben stürzen kann. Nach einigen zweifelhaften Bewerbern bleibt nur noch der Streber vom Dienst übrig: Student Valdimir. Eine rasante Fahrt quer durch Russland und durch Lillis Gefühlsleben beginnt.

Die Autorin:

Wenn ein Leben nicht reicht … Sophie Simón schrieb ihren ersten Roman mit vierzehn Jahren und träumte ab da von einem Leben als Autorin. Einem Leben, bei dem sie Pfeife rauchend, an einem wuchtigen Schreibtisch spannende Geschichten schreiben würde.
Heute wohnt sie in der Nähe von München, arbeitet (nichtrauchend) an ihren Büchern, geht in Teilzeit ihrem sozialen Beruf nach, ist Mutter zweier Kinder und verbringt ihre Freizeit auf dem Reiterhof, wo sie nicht nur ihrem Hobby frönt, sondern sich auch ehrenamtlich engagiert. Manchmal träumt sie jetzt davon, dass der Tag mehr Stunden hat.

Fazit: 5 Sterne***** für die Treffsicherheit der Autorin, denn so sollte humorvolle und gute Unterhaltung für Leser umgesetzt werden.

Last Stop Kasachstan ist im feelings Verlag erschienen. Das E-Book hat 300 Seiten und kostet 4,99 Euro.

 

 

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