Kunst-Genuss …

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Die Fliederinsel

Rezension Diane Jordan

Malen mit Licht :-), als Fotografin versuche ich das schon jahrelang . Da es, meines Erachtens, mit dem Pinsel noch viel, viel schwerer ist, mit dem selbst Geschaffenen zufrieden zu sein. Faszinierend allemal und diesen kreativ Schaffern gilt meine volle Bewunderung. Kunstwerke einiger Porträts und Landschaftsmaler habe ich erst letztens, mit meinem lieben Mann Karsten, in der Künstlerkolonie Worpswede angesehen und war von der Stimmung dort schwer beeindruckt. Ein außergewöhnlicher Ort mit vielen Werken von tollen Malern, Grafikern und Designern. Und nicht nur so namhafte Künstler, wie Paula Modersohn-Becker und das nahgelegene Teufelsmoor verlocken zum erneuten Besuch. Gerne lese ich aber auch Romane über Familiengeschichten und „so könnte es gewesen sein“. Deshalb habe ich mich besonders gefreut, als ich jetzt das Taschenbuch „Die Fliederinsel“ von Sylvia Lott entdeckt habe. Das Cover ist ein Traum. Der üppig arrangierte Flieder, der in den verschiedenen Lilatönen, überwältigend ist. Ich habe mir zwischendurch eingebildet ihn zu riechen und die salzige Meerluft der dänischen Insel Fünen zu riechen, denn dort spielt sich alles ab. Die Sonne auf der Haut und mit dem Buch im Liegestuhl im heimischen Gärtchen, himmlisch sage ich euch. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben und hat mich schnell in den Bann gezogen, aber stellenweise auch frösteln lassen, obwohl es kein Krimi war. Die Protagonisten haben mich sehr berührt und taten mir sehr, sehr leid. Am liebsten wäre ich in den Roman gehüpft und hätte geholfen, das Leid zu lindern. Seufz … Aber lest bitte selber es lohnt sich!

By the way: Ich habe jetzt selber zwei Fliederbüsche in den Garten gepflanzt. Ratet mal in welcher Farbe J??

Inhalt:

Sie mussten fliehen, um ihr Leben zu retten. Doch das Kostbarste ließen sie zurück …

In ihrem Ferienhäuschen auf der idyllischen dänischen Insel Fünen entdeckt die Urlauberin Celia ein wunderschönes Fliedergemälde, das seit Jahrzehnten als verschollen galt. Ihre Vermieterin ist beim Anblick des Bildes tief bewegt und erzählt Celia die Geschichte ihrer Mutter, der jüdischen Malerin Ruth Liebermann.

Im Jahr 1938: Das frisch verheiratete Paar Ruth und Jakob Liebermann muss aus Berlin fliehen, auf Fünen finden die beiden im ehemaligen Sommerhaus von Ruths Familie Zuflucht. Trotz der schwierigen Situation erleben sie glückliche Jahre, Ruth kann mit ihrer Passion, dem Malen, sogar die Familie ernähren. Als sie erneut zur Flucht gezwungen sind, müssen Ruth und Jakob die folgenschwerste Entscheidung ihres Lebens treffen …

Autorin:

Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine. und veröffentlichte bei Blanvalet bereits die Romane »Die Rose von Darjeeling«, »Die Glücksbäckerin von Long Island«, »Die Lilie von Bela Vista« und »Die Inselfrauen«.

Mehr Lesestoff:

»Die Rose von Darjeeling«, »Die Glücksbäckerin von Long Island«, »Die Lilie von Bela Vista« und »Die Inselfrauen«.

Fazit: 5 Sterne***** für diesen tollen Roman mit den wirklich bewegenden Bildern und der beeindruckenden Handlung.

„Die Fliederinsel“ ist im Blanvalet Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 544 Seiten und kostet 9,99 Euro.

 

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