Briefgeheimnis …

Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen

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Diane Jordan

Ich liebe Post und illere mehrmals täglich in meinen Briefkasten. Ob Gewinnbenachrichtigungen, Geburtstagskarten oder lang ersehnte Briefe, bis auf Rechnungen freue ich mich darüber ;-). Das geschriebene Wort hat für mich schon immer einen extra Reiz ausgeübt und ich finde es allemal persönlicher als eine E-Mail oder WhatsApp. Und deshalb habe ich auch spontan für das Cover meines neusten Taschenbuch- Romans „Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen“ begeistern können. Briefpapier, Briefumschlag, ein spitzer Stift … Einfach herrlich, dass ist meine Welt und ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Manchmal fühle ich so etwas schon vorher. Und was soll ich sagen, ich werde nicht enttäuscht. Lesetechnisch begebe ich mich auf die Reise. Es erwartet mich Seite um Seite eine feine, emotionale Geschichte voller Herzblut, Romantik und Liebe. Der Schreibstil ist mitreißend und gefällt mir sehr gut. Ich lebe, liebe und leide wie immer mit. Ich träume vor mich hin und gleite immer weiter und weiter in den Roman hinein. Lasse mit verführen und denke nach und spiele gedanklich das Spiel „was, wäre, wenn?“. Wenn ein nie gelesener Brief ein ganzes Leben verändert…. Solche Sachen gibt es ja tatsächlich. Bei der Post kommt vieles weg und es kommt nicht alles an, was ankommen soll. Oder aber auch Kriegspost von früher, die manchmal 20 bis 50 Jahre später beim Empfänger eintrifft. Auch solche Dinge fallen mir ein. Romanstoff sage ich euch. Und den hat die Autorin Anna Paulsen super umgesetzt. Die Protagonistin Matilda ist vortrefflich skizziert und gefällt mir außerordentlich gut. Sie hat einen tollen Job im Amt für nicht zustellbare Post. Routiniert erledigt sie dort mit viel Herzblut und einigen „privaten Extraeinlagen“ ihre Aufgaben. Und ich muss gestehen, ich bin ein wenig neidisch… Grins 😉 die darf hauptberuflich anderer Leute Post durchlesen. Das finde ich recht spannend. Und meinem Miss Marple Gen kommt das auch noch nahe, denn sie kann auch noch den Empfänger ausfindig machen, zumindest bei dem verschollenen und nie zugestellten Liebesbrief. Hach, einfach wundervoll. Ich bin HAPPY und werde die Autorin im Auge behalten. Und ganz im Geheimen, wünsche ich mir so eine Freundin, wie Matilda. Das wäre bestimmt spannend und aufregend. Und viel zu erzählen hätten wir auch. Aber wir würden uns auch perfekt ergänzen, denn ich könnte ihr problemlos mit meinem Apple iPhone und meinem Mac weiterhelfen, wenn die liebe Matilda mal wieder an der heutigen Technik verzweifeln würde. Aber lest bitte selbst und lasst euch verzaubern…

Inhalt:

Während andere den Freitag herbeisehnen, freut sich Matilda auf Montag, denn nichts liebt sie mehr als ihren Job im Amt für nicht zustellbare Post, wo sie für die Buchstaben K bis M zuständig ist. Doch dann kommt der Tag, an dem Matilda ein nie überbrachter Liebesbrief so sehr berührt, dass sie beschließt, ihre gewohnten Pfade zu verlassen und den Empfänger ausfindig zu machen – ganz gleich, wie schwierig es wird. Sie stößt auf eine schmerzliche Liebesgeschichte, die bereits viele Jahrzehnte zurückliegt. Doch für ein Happy End ist es schließlich nie zu spät, oder?

Dier Autorin:

Anna Paulsen liebt lange Strandspaziergänge, kurze Nächte und alte Häuser. Bücher gehören zu ihrem Leben wie die Luft zum Atmen, und mit ihren Geschichten will sie vor allem eines: ihre Leser berühren. Jemanden zum Lächeln oder zum Träumen gebracht zu haben, ist für sie das schönste Kompliment. Anna Paulsen lebt mit ihrer Familie in Südwestdeutschland und Nordholland.

Fazit: 5*****“Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen“ ist im Penguin Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 336 Seiten und kostet 10,00 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bucket List …. Die Blumenschwestern

Diane Jordan

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Streit kommt in den besten Familien vor ;-), Glaubt ihr nicht? Doch und auch in meiner neusten Lektüre, dem Taschenbuch Roman, „Die Blumenschwestern“ gibt es eine Menge Streitigkeiten zwischen sich ansonsten durch Vererbung nahestehenden Personen. Auf den ersten Blick drei unversöhnliche Schwestern, die sich nichts mehr zu sagen haben und getrennte Wege gehen. Bis, ja bis es zu einem Todesfall innerhalb der eigenen Familie kommt. Der letzte Wunsch ihrer Mutter soll die drei wieder vereinen. Der Autorin Cathy Hopkins gelingt es mit Sprachwitz und einem raffinierten Plot, dem Leser die unterschiedlichen Töchter der Verstorbenen Iris Parker näherzubringen. Und so nimmt die Geschichte an Fahrt auf und die Protagonistinnen Daisy, Rose und Fleur müssen sich ein Jahr lang zusammenraufen und etwas unternehmen, wenn sie das Vermächtnis ihrer verstorbenen Mutter annehmen möchten. Aber die Bucket List von Iris Parker hat es in sich und so lacht und leidet man als stiller Mit-Leser mit den Dreien. Ob sie das Jahr überstehen? Oder ob eine frühzeitig das Handtuch wirft? Auf jeden Fall ist es bis zur Erfüllung des letzten Wunsches ein steiniger Weg. Aber wie es keine Rose ohne Dornen gibt, müssen auch die drei Blumenschwestern erst wieder lernen sich aufeinander einzulassen und sich zu mögen. Gar nicht so einfach, wenn man vorher lange verkracht war. Aber 😉 soviel sei verraten „Blut ist dicker als Wasser“ und dieser Roman bietet die eine oder andere Überraschung. Ob man will oder nicht, als Leser fängt an zu grübeln, denkt über seine eigene Familie und deren Strukturen nach. Aber auch ähnlich wie in den Rosamunde Pilcher-Verfilmungen gibt es bei den Blumenschwestern emotionale Verstrickungen, Schicksalsschläge, Liebe und malerische Kulissen. Ob da Cornwall wohl zufällig gewählt wurde? Für meinen Geschmack eignet es sich jedenfalls hervorragend für diese blumige Geschichte. Das Cover ist hübsch und wie sollte es auch anders sein, floral gestaltet. Die unterschiedlichen Farbtöne der Blumen sind so unterschiedlich wie die Schwestern. Aber auch die Leichtigkeit und der Zusammenhalt der Blumen auf dem Titel sind für mich hier sehr stimmig und passen meines Erachtens gut zur Handlung. Alles im allen ist es ein gelungener Wohlfühlroman, der so tatsächlich irgendwo, irgendwann stattgefunden haben könnte. Und so habe ich das Buch in Rekordzeit verschlungen und seufze zum Schluss… „Hach war das schön!“ Aber lest bitte selber ….

 

 

Inhalt:

 

Der letzte Wunsch ihrer Mutter ist für drei Schwestern das große Glück …

Iris Parker hat drei sehr unterschiedliche Töchter: die sensible Künstlerin Daisy, die pedantische Rose und zu guter Letzt Fleur, Freigeist und Femme fatale. Seit Jahren haben die Schwestern nicht mehr miteinander gesprochen und sind schockiert, als sie bei der Verlesung von Iris’ Testament von einer Bedingung erfahren: Wollen sie das Vermögen erben, müssen sie ein Jahr lang eine Reihe von Wochenenden miteinander verbringen, die Iris vor ihrem Tod organisiert hat. Aber sind Spa-Aufenthalte, Tanzstunden und Töpferkurse genug, um die Blumenschwestern wieder zusammenzubringen, selbst wenn es der letzte Wunsch ihrer geliebten Mutter war?

 

Die Autorin:

Cathy Hopkins ist für zahlreiche Jugendbücher bekannt, die in über 30 Ländern erschienen sind. Sie wurde in Manchester geboren, wuchs in Kenia auf und wohnt heute mit ihrem Mann Steve und den drei Katzen Dixie, Georgia und Otis in Bath. Die Blumenschwestern ist ihr erster Erwachsenenroman.

 

 

Fazit: 5***** Kauftipppppppppppppppppppppppppppppppppppppppppppppp“Die Blumenschwestern“ sind im Goldmann Verlag erschienen und ein super Roman über Familienbande und Zusammengehörigkeit. Das Taschenbuch hat 448 Seiten und kostet 10,00 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Steig ein …

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Die Wolkenfischerin

Diane Jordan

… wir fahren ans Meer. Einfach himmlisch dieser Gedanke. Verlockend und verführerisch, da es momentan nass und kalt ist. Ich habe extreme Sehnsucht nach der Sonne und dem Meer und lasse mich daher gerne zur Lektüre des Romans „Die Wolkenfischerin“ von Claudia Winter verführen. Denn „sitzen wir nicht generell zu wenig am Meer“? Beim Anblick des Covers gerate ich ins Träumen. Bretonisches Flair 😉 so wie ich es aus meinen Urlauben kenne. Zerklüftete Küsten, hübsche kleine Badeorte mit bunten Häusern, gestreifte Markisen unter denen sich kulinarische Leckereien befinden, zeigen faszinierende Gegensätze zu meinem Leben hier in der norddeutschen Provinz auf und begeistern mich schlagartig. Ich bekomme Lust auf eine kleine Auszeit und schnappe mir das Buch. Freudig lese ich Seite um Seite. Freunde mich mit den Protagonistinnen Claire und Gwenaelle an. Die beiden sind mir sehr sympathisch. Die Autorin hat sie, meines Erachtens, sehr gut konstruiert, detailreich beschrieben und mit nachvollziehbaren menschlichen Eigenschaften versehen. Der Schreibstil von Claudia Winter ist humorvoll, der Plot nimmt unterdessen Fahrt auf. Und wie bei einem Fischernetz fügen sich für mich beim Lesen der Geschichte die Stränge zusammen. Und mal ganz ehrlich träumen wir nicht manchmal davon einfach ein ganz, ganz anderes Leben zu führen? Alles hinter uns zu lassen und aus der Stadt zum Beispiel aufs Land zu ziehen oder vielleicht auch anders herum? Ich kann das ganz gut nachvollziehen, ein hübsches „Wolkenspiel“, was wäre wenn…. Ruckzuck tauche ich aus dem Alltag ab und habe ein wohliges Lesevergnügen. Die 400 Seiten lese ich wie im Flug. Alle meine Bedürfnisse werden gedeckt. Ich bekomme Lust auf Urlaub in der Bretagne und dieses leichte Lebensgefühl dort vor Ort, das Salz auf der Haut und den Wind in den Haaren. Ob ich wohl den beschriebenen Ort und einige Details vor Ort wiederentdecken würde? Na ja J zumindest wäre es ein guter vorgeschobener Grund, dort wieder einmal Urlaub zu machen. Oder? Aber zurück zum Buch… Puzzlestückartig löst sich alles auf, wie Wolkenbilder am Himmel. Und dieses Bild hat auf den zweiten Blick mehr mit dem Buch gemeinsam als man denkt. Denn durch ein Gespräch mit meinem Lieblingsmenschen, habe ich jetzt erfahren, dass es „vier verschiedene Wolkenfamilien“ gibt. Wusstet ihr dass? Ich nicht, aber man lernt nie aus und so bekommt das ganze Buch für mich noch mehr Sinn. Aber lest bitte selber. Genießt die gedankliche Auszeit in der Bretagne. Steigt ein, „lasst euch entführen“ und kommt gut erholt und frisch und munter zurück!

 

Inhalt:

Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec

Die Autorin:

Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben „Aprikosenküsse“ und „Glückssterne“, beide im Goldmann Verlag erschienen, hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und den Hunden Kim und Luca in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.

Weitere Bücher:

Aprikosenküsse, Glückssterne

Fazit: 4****Das unterhaltsame, facettenreiche und kurzweilige Taschenbuch „Die Wolkenfischerin“ ist im Goldmann Verlag erschienen. Es hat 400 Seiten und kostet 9,99 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und nun zum Wetter …

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Die Kunst der Wetterfotografie: Stimmungsvolle Fotos zu jeder Tages- und Jahreszeit

Diane Jordan

Wetterkarten mit Sonne, Regen, Wind und Temperaturen kennt wohl jedes Kind und wird damit groß. Faszinierend ist es allemal und für mich als Fotografin ist die Wettervorhersage ebenfalls von immenser Bedeutung, da wir Fotokünstler oft das Licht und die Stimmungen nutzen, um spektakuläre Bilder zu zaubern. Die Kunst der Wetterfotografie aus dem dpunkt.verlag ist daher meines Erachtens ein hervorragendes Lehrbuch, wenn man stimmungsvolle Fotos zu jeder Tages-, beziehungs-weise Jahreszeit machen möchte. Corry DeLaan gelingt es mit ihren Fotos und Texten ruckzuck den Leser in den Bann zu ziehen. Man spürt den Bildern die Wetterdynamik an, spürt förmlich den Regen oder die Sonne auf der Haut und bekommt unbändige Lust, selber mit dem Fotoapparat loszuziehen und solche großartigen Wettersituationen einzufangen und auf die Chipkarte zu bannen. Aber ohne Fleiß kein Preis, dass wird auch bei dieser Lektüre deutlich. Ohne gute Vorbereitung und Wetterkenntnis wird das leider nichts. Und so lese ich Seite um Seite, lerne viel über das Wetter und wie ich es beobachten und es zu meinen Zwecken für die Fotografie optimal nutzen kann. Nebenbei bekomme ich Tipps und Tricks zur Planung, Standortfindung und ein paar nützliche Apps für mein Smartphone, die ich nun auch für diese Zwecke nutze. Besonders schön finde ich den Tenor des Buches „es gibt kein schlechtes Wetter“, denn diesen Spruch habe ich schon in meiner Kindheit gehört. Da hieß es dann auch noch „höchstens falsche Kleidung“. Und da ist natürlich viel Wahres dran, denn um geniale, einzigartige und eindrucksvolle Fotos zu machen, muss man eben früh und bei Kälte aufstehen, um z.B. Nebel einzufangen oder sich dazu überwinden bei Unwetter vor die Tür zu treten, natürlich aber mit dem richtigen Wetterschutz. Und ob man will oder nicht, nach dem Buch sieht man das Wetter plötzlich mit anderen Augen und schenkt diesen Phänomenen einfach mehr Beachtung. Bei mir war das jedenfalls so 😉 und so kann ich euch dieses großartige Buch einfach nur aus vollstem Herzen empfehlen und wünsche euch für eure Fotos jederzeit den richtigen Blick für das richtige Wetter und volle Akkus sowie ausreichend Chipkarten für die Kamera.

Aus dem Inhalt:

  • Einleitung
  • Worte zu Ausrüstung und Technik
  • Wetterbeobachtung und Vorhersage
  • Unwetter
  • Nebel
  • Eis und Schnee
  • Sonniges Wetter
  • Dämmerung
  • Fotografieren in der Nacht
  • Fotografieren des Sternenhimmels

Mit meinen neuen Erkenntnissen habe ich jetzt ein paar Wetterfotos gewagt und ein paar unterschiedliche Wolkenformationen eingefangen. Es macht Spaß soviel sei verraten.

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Die Autorin:

Corry DeLaan ist Naturfotografin aus Leidenschaft. Sowohl in ihrer bayrischen Heimat als auch in Holland, ihrer zweiten Heimat, sind unverwechselbare Bilder entstanden, die eine besondere Bildsprache erkennen lassen und schon mehrfach ausgezeichnet wurden. Beim dpunkt.verlag ist 2009 ihr erfolgreiches Buch »Auf der Suche nach dem Licht« erschienen.

 

Fazit: 5 *****Sterne für diesen gelungenen Ratgeber für Amateur-, Natur- und / oder Outdoorfotografen. Die Kunst der Wetterfotografie ist im dpunkt Verlag erschienen. Das Lehrbuch hat Seiten und kostet 36,90 Euro.

Terrorgefahr …

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Zwei Sekunden

Diane Jordan

Der Terror ist bei uns angekommen… Deutschland ist in Alarmbereitschaft und sogar im ländlichen, kleinen Pinneberg, werden als Schutz vor Anschlägen auf dem Weihnachtsmarkt Barrieren errichtet. Die Hintergründe sind undurchsichtig, Fakten gibt es wenige und die vorhandene Angst wird oft systematisch durch die Medien und „böse“ Menschen geschürt. In meinem neusten Thriller „Zwei Sekunden“ von Christian v. Ditfurth geht es um internationale politische Zusammenhänge. Ruckzuck ist man ganz nah dran am Geschehen und fühlt sich fast selber, wie ein Staatsoberhaupt oder gar wie ein Bodyguard, der immer Achtsam sein muss, damit nichts geschieht. Spannend geschrieben und meines Erachtens auch recht realitätsnah. Teilweise stellen sich beim Lesen die kleinen Gänsehauthäärchen auf und eisige Schauer laufen dem Leser über den Rücken. Das Geschriebene macht aber auch nachdenklich und wirft Fragen auf. Mir ging es bei der Lektüre zumindest so. Die Handlung ist raffiniert konstruiert, eine Intrige jagt die nächste, die Verwicklungen nehmen rasant Fahrt auf und zum Schluss ist alles ein riesiges feiges Komplott. Oder etwas nicht? Das Buch ist total fesselnd und daher in rasanter Geschwindigkeit durchgelesen. Grins 😉 länger als „zwei Sekunden“ hat es dann aber doch gedauert. Aber die vielen gut skizzierten Szenen und die bekannten Protagonisten haben mich nach und nach in den Bann gezogen. Die Dialoge fand ich angemessen und teilweise auch recht witzig. Das Katz- und Maus-Spiel der Betroffenen ebenfalls. Und für meinen Geschmack dürfte dieses Buch ebenfalls an Schulen eingesetzt werden, um den doch sonst so oft staubtrockenen Politikunterricht aufzumöbeln und das Interesse am Dahinter zu wecken. Ich hätte zumindest so etwas überzeugend gefunden und wäre begeistert gewesen. Und vielleicht liest meine Rezi, der eine oder andere Pädagoge und setzt dieses Buch als Highlight im Unterricht ein.

Und so nimmt die Maulwurfsjagd auf die „undichte Stelle“ Fahrt auf und ich versuche Einblicke in die Politik zu erlangen. Aber ob das, was ich mir da so zurecht überlege auch passt? Und Aufatmen, tut es, ich habe wie immer richtig kombiniert und die richtigen Schlüsse gezogen. Aus dem Bauch heraus ;-). Prima, ich bin erleichtert. Der Thriller ist soooooo gut, dass man ihn auch gut im TV senden könnte. Den würde ich dann liebend gerne sehen! Das Buch kann ich euch jetzt schon empfehlen. Und das Cover von „Zwei Sekunden“ ist ein echter Hingucker und passt hervorragend zum Plot.

Inhalt:

Stuttgarter Krimipreis für den „besten deutschsprachigen Kriminalroman 2016“

„Zwei Sekunden“ – ein Terroranschlag auf die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Ein Thriller über Terror und Staatsräson, dicht an unserer Wirklichkeit.

„Da soll noch mal einer behaupten, auf knallharte Polit-Thriller wären alleine amerikanische Autoren abonniert. In Christian v. Ditfurth haben sie jedenfalls ihren Meister gefunden.“

Münchner Merkur

Der Autor:

Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin. Neben Sachbüchern und Thrillern hat er Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann veröffentlicht. Zuletzt erschien der Thriller Heldenfabrik, der erste Fall für Kommissar de Bodt.

Weitere Bücher:

Heldenfabrik, Giftflut, Mann ohne Makel, Mit Blindheit geschlagen.

Fazit: 4**** „Zwei Sekunden“ ist im Penguin Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 479 Seiten und kostet 10,00 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drama, Baby Drama

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Die Frau im hellblauen Kleid

Diane Jordan

„Ganz großes Kino“, das sagt mein Mann immer, wenn er etwas toll findet. Und meine neuste Lektüre „Die Frau im hellblauen Kleid“, von Beate Maxian, ist für mich „ganz großes Kino“! Der Roman hat meines Erachtens alles, was ein faszinierendes Buch, haben muss. Eine fesselnde Geschichte mit einem starken Plot, ungewöhnliche Frauen, Geheimnisse, Liebe und schwierige Zeiten, die es zu bewältigen gilt. Nicht zu vergessen „die Bretter, die die Welt bedeuten, das Theater. Welche Sehnsucht, welche Chance „Ruhm & Ehre“ zu erlangen, geliebt oder auch gehasst zu werden. Genial, mein Kopfkino springt an und ich bin mittendrin. Spüre die Hitze der Scheinwerfer auf der Haut, das Kribbeln im Bauch, das Lampenfieber, aber auch den unglaublichen Kick des Theaterlebens. Ganz nach meinem Geschmack, nimmt die Familiensaga um die vier Generationen der Altmann Frauen, Seite für Seite an Fahrt auf. Noch wird man nicht erfahren, wo die Reise hingeht, aber ich werde es bestimmt noch heraus bekommen. Gespannt wie ein Flitzebogen, lese ich das Taschenbuch und kann es kaum aus der Hand legen. Geschickte Handlungstränge greifen überzeugend ineinander über und sorgen für zusätzliche Spannung. Die Protagonistinnen sind sympathisch und liebevoll von der Autorin skizziert. Der Erzählstil und die Wortwahl ist der bewegenden und aufwühlenden Thematik angepasst. Und wie auf der Bühne, kurz bevor der Vorhang zur Pause fällt, ergibt alles einen Sinn für mich und ich komme dem Geheimnis auf die Spur. Herzklopfen, aber auch Schweiß-Attacken und Ängste ruft die Lektüre beim Lesen bei mir hervor und ich leide und liebe wieder mit. Das ist genau nach meinem Geschmack, weil ich Geschichten mit historischem Hintergrund und gut gehütete Familiengeheimnisse liebe, die ich dann nach und nach lüfte. Einfach herrlich 😉 und das Wetter bietet sich für kuschelige , gemütliche Lesestunden einfach an. Herz was willst du mehr? Grins, vielleicht noch ein wenig vom Klappentext verraten:

Inhalt:

Wien. Marianne Altmann, einst ein gefeierter Filmstar, ist schockiert, als sie von Plänen ihrer Tochter Vera erfährt. Diese möchte einen Film über ihre Familie drehen. Marianne fürchtet, dass nun auch die Abgründe der Familie ans Tageslicht kommen könnten, und mit ihnen ein lange zurückliegendes Vergehen. Es reicht zurück ins Jahr 1927, als ihre Mutter Käthe in einem geliehenen Kleid am Theater vorsprach. Der Beginn einer beispiellosen Karriere – und einer verhängnisvollen Bekanntschaft mit Hans Bleck, der zum mächtigen Produzenten der Ufa aufsteigen sollte …

Die Autorin:

Die Österreicherin Beate Maxian wurde in München geboren und verbrachte ihre Jugend u.a. in Bayern und im arabischen Raum. Heute lebt sie mit ihrer Familie abwechselnd in Oberösterreich und Wien und arbeitet neben dem Schreiben als Moderatorin und Journalistin sowie als Dozentin an der Talenteakademie. Ihre in Wien angesiedelten Krimis um die Journalistin Sarah Pauli haben eine treue Leserschaft erobert und sind Bestseller in Österreich. Des Weiteren ist Beate Maxian die Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimifestivals: Krimi-Literatur-Festival.at

Fazit: 5***** von mir für diese gut erfundenen und sehr realistischen Biographien der Protagonistinnen, die mich in den Bann gezogen haben. Ein Buch, das unter die Haut geht. „Die Frau im hellblauen Kleid“ ist im Heyne Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 448 Seiten und kostet 10,99 Euro.

 

 

 

Kleine Tricks mit großer Wirkung ….

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Diane Jordan

Make-up

Grins, „wahre Schönheit kommt von innen und nicht aus dem Koffer!“ Oder: „Die ist aber in den Tuschkasten gefallen!“ Diese abgedroschenen Sprüche habe ich früher, mit Blick auf das weibliche Umfeld, häufiger mal gehört. Zum Glück musste ich mit meinem Äußeren nicht unzufrieden sein. Natürlich darf Frau hin und wieder ihrer Schönheit ein wenig auf die Sprünge helfen. Und ohne Lippenstift, Wimperntusche und einem Spritzer Parfum geht Frau sowieso nie aus dem Haus. Ich zumindest. Aber nun zu meiner neusten Lektüre. Make-up von Xelly Cabau van Kasbergen. Die versierte Make-Up-Artistin schildert gekonnt, wie die gängigsten Make-up-Grundlagen angewendet werden, dass finde ich als Fotografin toll, denn ohne Schminke… Ihr wisst schon, geht da leider häufig nichts. Des weiteren zeigt Xelly in ihrem praktischen Ratgeber pfiffige Tricks und kleine Kniffe, die meines Erachtens allesamt alltagstauglich und schnell umsetzbar sind. Das pastellige Cover, mit der übermütigen Schönheit, die mit einem buschigen Pinselchen ihr rechtes Auge verdeckt, ist witzig und passt zur Thematik. Es macht den Betrachter fröhlich und man bekommt gute Laune und Lust auf Veränderung. Mir ging es zumindest sofort so. Wie bei jedem netten Treffen, stellt sich unsere Ratgeberin auf den ersten Buchseiten zuerst einmal „lieb“ vor. Es gibt sogar ein Foto J, nun erkenne ich sie wieder. Mit netten Zitaten sowie Pflege und Kosmetik -Tipps geht es Schritt für Schritt zum perfekten Ergebnis. WOW J, ich bin erstaunt, mit wie wenig Schmink-Einsatz, man solche Ergebnisse erzielt. Aber ohne Fleiß kein Preis, dass wird auch hier klar. Ohne ausreichend Schlaf, viel Bewegung (Sport), gesunde Ernährung usw. wird man nicht zur Göttin! Denn die Basis muss zum Schminken stimmen! Besonders gut gefallen hat mir die gut durchdachte Einkaufsliste für alle Fälle sowie die Übersicht der wichtigsten Make-up Pinsel. Trotzdem und davon bin ich fest überzeugt, sollte Frau nie zu viel Make-up auflegen. Denn wie bei jedem Zauber, verpufft die Wirkung, wenn man zu dick aufträgt. Und zum sich Wohlfühlen gehört eben nicht, sich hinter einer starren und zu bunten Maske zu verstecken. In diesem Sinne, bleibt natürlich und nutzt die kleinen, feinen Tipps und Tricks. Vergesst aber das Abschminken am Abend auch nicht ;-)!

Inhalt:

Schön wie Sylvie Meis

Xelly verrät in diesem Buch die Beauty-Geheimnisse, mit denen sie auch prominente Kundinnen wie Sylvie Meis begeistert. In vielen Step-by-Step-Fotos erfahren die Leserinnen, wobei es beim Make-Up und der Frisur ankommt, um mit kleinem Einsatz große Wirkung zu erzielen.

Die Autorin:

Xelly Cabau van Kasbergen ist Visagistin. Unter anderem arbeitet sie für Schwester Yolanthe Schnejder-Cabau (niederländische Schauspielerin und Model) und vor allem für die in Deutschland sehr prominente Moderatorin Sylvie Meis.

Fazit: 5***** für dieses Make-up-Basic-Buch. Es macht in meinen Augen viel Sinn für Ungeübte, Teenies und Anfänger! Also, Mädels macht euch schön und setzt eure Vorzüge ins rechte Licht. Genießt es, anschließend den einen oder anderen bewundernden Blick zu bekommen. „Make-up“ ist im südwest Verlag erschienen. Die gebundene Ausgabe hat 160 Seiten und kostet 16,99 Euro.