Afrikanische Dickhäuter …

Die Spuren meiner Mutter

Diane Jordan

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Die Rätselfrage „DICKHÄUTER“ mit 5 bis 14 Buchstaben ist mir schon öfter begegnet und immer wusste ich die Lösung. JSonst, muss ich allerdings zugeben, weisssss ich recht wenig über diese impulsanten und faszinierenden Tiere. Das Cover meines neusten Romans „Die Spuren meiner Mutter“ zieren drei Elefanten, die meines Erachtens nach einer glücklichen, zufriedenen Tier-Familie (Herde) aussehen. Die hübschen Rüsseltiere auf dem mintfarbigen Untergrund ziehen meinen Blick und meine Aufmerksamkeit magisch an. Was hat es damit auf sich? Der Klappentext liest sich gut und zack, hat mich Jodi Picoult, die Autorin, mit ihrem neusten Werk am Haken. Gebannt lese ich Seite um Seite und tauche immer weiter in fremde Welten, Kontinente und das Schicksal der verschwundenen Mutter, der Protagonistin Jenna, ein. Äußerst spannend, sage ich euch. Die Charaktere der Mithelfer sind für meinen Geschmack fein konstruiert und glaubhaft. Nach und nach sind mir alle ans Herz gewachsen. Und so begebe ich mich mit meinem broschierten Roman, einer großen Portion Neugier und Abenteuerlust auf Entdeckungsreise in diese, für mich doch fremde Welt Und ich werde nicht enttäuscht. Eine großartige Handlung: Kind sucht, mit Hilfe von Unterstützern, seine spurlos verschwundene Mutter. Fein erzählt, spannend verpackt, mitreißend und nachdenklich machend. Zeitweise hatte ich eine dicke Gänsehaut, so hat mich alles mitgenommen. Stück für Stück kommt man den Geheimnissen immer mehr auf die Spur. Ein berührendes Drama, dass einen Menschen und Tiere in einem anderen Licht erscheinen lässt, aber auch aufrüttelt und sensibilisiert. Langsam werde ich zum Fan dieser Autorin, denn sie scheint einen Blick für das Ungewöhnliche und brisante Dinge zu haben. Ihr Buch: „Kleine große Schritte“ habe ich ebenfalls verschlungen und für sehr, sehr gut befunden! Klasse, auch das neue Buch. Es gefällt mir ausgesprochen gut und das Thema, wird meiner Meinung nach, von Jodi Picoult fein umgesetzt. Schreibstil und Sprache sind der Thematik angemessen und verzaubern durch detailreiche Schilderungen. Der Plot hat immer wieder überraschende Wendungen parat. Aber dadurch bleibt es auf den 528 Seiten auch abwechslungsreich und unvorhersehbar. Mir ging es zumindest so. Aber gleichermaßen machen sie auch traurig, je weiter man in die Geschichte hineingleitet. Und auch hier möchte ich, wie auch so oft in anderen Büchern, helfend und unterstützend eingreifen und manches nicht einfach so hinnehmen. Grins, vielleicht sollte ich selber Bücher schreiben und nicht nur Gelesenes rezensieren. Was meint ihr?

Inhalt:

Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter, die nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire spurlos verschwand. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat der Polizei beim Aufspüren vermisster Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen finden sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil, der als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Das kuriose Trio macht sich auf eine spannende, erkenntnisreiche und bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

Die Autorin:

Jodi Picoult, geboren 1966 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie mehr als zwanzig Romane, von denen viele Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste waren. Die Autorin versteht es meisterhaft, über ernste Themen unterhaltend zu schreiben. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, wie etwa 2003 mit dem renommierten New England Book Award. Picoult lebt mit ihrem Mann in Hanover, New Hampshire.

Weitere Bücher:

Kleine große Schritte

Bis ans Ende der Geschichte

Solange du bei uns bist

Fazit: 5***** für meinen Lesetripp zu dem Dickhäutern und die Magie zwischen den Seiten. „Die Spuren meiner Mutter“ sind im Penguin Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 528 Seiten und kostet 10,00 Euro.

 

 

 

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„Himmlische Ehe“ …

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Mein Mann, seine Frauen und ich: Roman nach einer wahren Geschichte

Rezension Diane Jordan

Fremde Kulturen, Sitten, Gebräuche, der Blick hinter diese Kulissen ist reizvoll. Also, jedenfalls für mich und ich möchte „Multikulti“ gerne verstehen und auch ein wenig diese Kulturen in mein eignes Leben einbauen. Vielleicht nicht gleich wie im vorliegenden Buch „Mein Mann, seine Frauen und ich“ von Hera Lind, die Vielehe. Da bin ich eher altmodisch und zudem rasend eifersüchtig. Meinen Mann möchte ich für mich alleine und nicht mit anderen Frauen teilen ;-). Aber Urlaube, Kochrezepte, Tänze, Lieder, Sagen und Märchen, da bin ich gerne dabei und nutze diese Anregungen. Der gebundene Roman ist nach einer wahren Begebenheit geschrieben und das merkt man ihm an. Das hat Hera Lind super umgesetzt. Meiner Meinung nach ist er gerade darum so packend, berührend und unter die Haut gehend. Emotional und eindrücklich geschildert erlebt man als Leser alle Höhen und Tiefen dieser „multikulturellen“ Verbindung. Man taucht ein in muslimische Welten und blickt als Kleinstädter etwas rat- und fassungslos auf die besonderen Umstände, in die die Protagonistin Nadia immer mehr gerät. Im ersten Moment habe ich noch gedacht, warum tut sie sich das an und haut nicht ab. Aber Seite um Seite wurde ich mehr in den Bann gezogen und musste erkennen, dass es noch mehr zwischen Himmel und Erde gibt. Und wie meine Oma schon sagte: „Die Liebe geht seltsame Pfade“ und ist wohl auch eine „Himmelsmacht“. Kicher, trotzdem würde ich die Flucht ergreifen und so etwas nicht mit mir machen lassen! Egal, wie nett und charmant der Mann auch wäre. Da würde ich kein Pardon kennen! Viel Spass J beim Lesen.

Inhalt:

Nach ihrer Scheidung genießt Nadia Schäfer die Unabhängigkeit. So lernt sie Karim kennen, einen gläubigen und gebildeten Moslem. Sie lässt sich auf ihn ein, heiratet ihn sogar, weil der Islam Liebe ohne Trauschein verbietet. Dass Karim bereits Frau und Kinder hat und die Ehe fortbesteht, nimmt sie in Kauf, denn er trägt Nadia auf Händen. Sie ziehen in den Oman, wo Nadia nur tief verschleiert aus dem Haus gehen darf. Sie tut es für Karim – ein fürsorglicher Ehemann, der sich auch noch um seine erste Frau kümmert. Bis er eines Tages Ehefrau Nummer drei mit nach Hause bringt …

Autorin:

Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen von „Die Champagner-Diät“ und „Verwechseljahre“ bis „Eine Handvoll Heldinnen“ sensationellen Erfolg hatte. Auch mit ihren Tatsachenromanen „Kuckucksnest“, „Die Frau, die zu sehr liebte“ und „Die Sehnsuchtsfalle“ eroberte sie die SPIEGEL-Bestsellerliste. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg.

Weitere Bücher:

Die Sehnsuchtsfalle, Tausendundein Tag, Kuckucksnest,
Fazit: 5 Sterne**** Lesetipp J „Hera, ich hab dich wieder lieb“, dein Schreibstil nach einer wahren Begebenheit gefällt mir wieder ausnehmend gut und das Buch empfinde ich als gelungen, wenn ich auch nicht mit allem einverstanden bin, was dort berichtet und geschrieben steht.

„Mein Mann, seine Frauen und ich“ ist im Diana Verlag erschienen. Es hat 400 Seiten und kostet 19,99 Euro.