Schwachstellen …

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An einem regnerischen Maitag, gemütlich auf dem Sofa mit einem neuen Roman. Herrrrrrlich :-), das Leben kann so schön sein! Das Cover des Romans „Das Gefühl von Sommerblau“ von Hannah Tunnicliffe ist ziemlich verlockend. Die pastelligen Frühlings-Farben, Früchte, Blüten und bunten Keramikschälchen und das rosa Herz im Hintergrund gefallen mir auf den ersten Blick. Der Klappentext gefällt mir ebenfalls ausgezeichnet, dass scheint ein Buch ganz nach meinem Geschmack zu sein. Ein Geheimnis, Paris, die Bretagne, eine bezaubernde Köchin und ein Schwerenöter. Herz was willst du mehr? Aber wie das manchmal so ist, der Funke will nicht so richtig überspringen, trotz bildhafter Sprache und flüssigem Schreibstil. Ich versuche mich auf den Text zu konzentrieren, aber es wird nicht besser. Irgendwie gibt es zu viele Nebenschauplätze, der Plot ist mir zu wirr und auch nicht richtig spannend und die Protagonisten haben zu wenig …. Hmmmm, da bin ich irgendwie besseres gewohnt und ein wenig enttäuscht. Schade eigentlich, denn daraus hätte man bestimmt etwas tolles zaubern können. Aber „warum, wieso, weshalb“ es bleibt mir verborgen und ich bekomme keinen Zugang, ähnlich wie bei einigen französischen Filmen im TV. Obwohl ich die Mischung aus Fernweh und Melancholie sonst schon sehr mag, ebenso den charmanten Akzent der Franzosen. Aber hier kommen die Romanhelden Juliette und Max eben nicht so gut rüber. Weniger perfekt, mit vielen Schwächen, etwas laaaangatmig und auch nicht richtig für mein Herz-Schmerz-Sehnsuchtsgefühl. Eben auch keine Lovestory. Aber lest bitte selber, vielleicht empfindet ihr ja anders?

Sechs Freunde, ein Wochenende in der Bretagne, und die Gefühle stehen Kopf …

Inhalt:

Max wird vierzig und lädt seine Freunde in sein Haus in der Bretagne ein. Mit ihnen möchte er ein Wochenende lang tanzen, trinken und lachen. Und er will ihnen sein Geheimnis verraten … Juliette hat für ihre pflegebedürftigen Eltern ihr gefeiertes Restaurant in Paris aufgegeben. Ihre große Leidenschaft ist das Kochen und Backen. Zurück in der bretonischen Heimat braucht sie einen Neuanfang – und Max eine Köchin für seinen Geburtstag. Sie ahnen beide nicht, was das Schicksal an diesem Wochenende für sie bereithält.

Die Autorin:

Hannah Tunnicliffe wurde in Neuseeland geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften und lebte danach in Australien, England, Macao und Kanada. Sie arbeitete einige Zeit in der Personalwirtschaft und als Karriere-Coach und wandte sich dann ihrem Traum, dem Schreiben, zu. Mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern lebt sie heute in Sydney, Australien.

Fazit: 3*** “Das Gefühl von Sommerblau “ ist im Diana Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 336 Seiten und kostet 9,99 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Künstlerleben…

Das geheime Lächeln

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Diane Jordan

Eine Großmutter, die liebt.

Eine Mutter, die schweigt.

Eine Tochter auf der Suche.

 

Das Künstlerleben, ein faszinierender Drahtseilakt, der mich immer wieder aufs Neue fasziniert. Kreativität, Begabung, Glück und die richtigen Gönner sowie Anhänger der Kunst. Sei es in der Fotografie, Malerei oder auch etwas getöpfertes 😉 oder geschriebenes, wie hier dieser Roman. „Das geheime Lächeln“ von Bettina Storkes. Ein Taschenbuchroman ganz nach meinem Geschmack. Eine Journalistin, ein Gemälde, mehrere Generationen sowie eine geheimnisumwobene Geschichte… Dinge die mich immer wieder begeistern und los lesen lassen. Grins, denn da kann ich einfach nicht widerstehen, ähnlich wie bei einer Tüte Chips die man anfängt… Ihr versteht, was ich meine? Oder? Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen und gewährt Einblick in die Familie. Die flotte Schreibe der Autorin, wird dem spannenden und meines Erachtens großartigen Romans, gerecht. Das Cover des Buchs zieht mich magisch an. Die teil-entsättigten Farben, die nebulösen Gebäude, der untere Rand des Eiffelturmes sowie die Frau im mintfarbenen Mantel, mit dem „geheimen, fast schüchtern wirkenden Lächeln“. Was mag es wohl damit auf sich haben? Fragen über Fragen…. Ich vergesse Raum und Zeit, den klopfenden Regen an der Scheibe höre ich kaum noch und begebe mich gedanklich ins Paris von 1930. Aufregend, sage ich euch. Die bildhafte und detailtreue Schreibe der Autorin macht, dass ich am liebsten mitten in die Geschichte hüpfen und mich ins Getümmel stürzen möchte. Die Protagonisten verzaubern mich und ich leide, lebe, liebe mit ihnen. Ich liebe, liebe, liebe dieses Taschenbuch. Was für eine Geschichte, was für ein Leben, auf 480 spannenden und verzaubernden Seiten geschildert. Nach und nach komme ich dem Familiengeheimnis auf die Spur und freue mich. Aber lest bitte selber! Es lohnt sich 😉 !!!!!

Inhalt:

»Ein wunderschöner und poetischer Roman von großer Intensität.« Sophie Bonnet

Als die Journalistin Emilia Lukin bei einer Auktion das Gemälde einer jungen Frau entdeckt, meint sie in ihr eigenes Spiegelbild zu blicken. Kann es sich um ihre Großmutter Sophie handeln? Um deren extravagantes Künstlerleben im Paris der 1930er-Jahre ranken sich wilde Gerüchte, Emilias Mutter Pauline aber hüllt sich in Schweigen. Emilia lässt das traurige Lächeln auf dem Porträt nicht mehr los, und so folgt sie dessen Spuren in die Provence und nach Paris. Dabei gerät sie tief in die Geschichte einer leidenschaftlichen Frau, deren Leben auf geheimnisvolle Weise mit ihrem verknüpft ist.

Die Autorin:

Bettina Storks, geboren 1960 in Waiblingen, studierte Romanistik, Deutsche Philologie sowie Kulturwissenschaften und promovierte an der Universität Freiburg. Nachdem sie mehrere Jahre als Redakteurin tätig war, veröffentlichte sie ihre Romane.

Weitere Bücher:

„Das Haus am Himmelsrand“ und „Die Stimmen über dem Meer“.

Fazit: 5***** “Das geheime Lächeln “ ist im Diana Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 480 Seiten und kostet 9,99 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Lieb*ha*ber/in …

1500.jpgJene Tage in St. Germain

Diane Jordan

Ich bekenne mich 😉 ich bin eine Liebhaberin, denn ich kann mich für die Bücher von Annette Henning begeistern. Aber auch Paris, die Stadt der Liebe mit seiner gigantischen Architektur, der Seine, dem Eiffelturm und seinen charmanten Bewohnern lassen mich nicht kalt. Da wird mir mitten im kalten Winter hier in Deutschland auf einmal ganz warm ums Herz. Ein Roman mit gaaaaanz, ganz viel Gefühl, dass spürt man schon beim betrachten des wunderhübschen Covers. Ich fange gebannt an zu lesen und lasse mich entführen. Reise gedanklich auf dem Zeitstrahl ins Jahr 1955. Es ist eine schöne Geschichte, aufgeteilt in verschiedene Zeitebenen. Aber ich frage mich: „Bundesrepublik und DDR“, ups 😉 gab es die da schon? Oder konnte man noch ungehindert zwischen Ost und West pendeln? Mmmmh … Fragen über Fragen. Aber sicher gibt die Autorin darauf noch Hinweise. Ebenso, weshalb die Geschichte erst in Leipzig beginnt und dann in Paris weitergeht. Und ich werde nicht enttäuscht. Natürlich macht sie das. Die Protagonisten sind passend und liebevoll gewählt und werden fein beschrieben. Die deutsche Goldschmiedin Marie Luise Schneider sowie der französische Schwerenöter Sébastien treffen aufeinander und verlieben sich. Tja, so etwas gibt’s. Liebe auf den ersten Blick. Kann ich nur bestätigen. War bei meinem Mann Karsten und mir genau so! Mein Kopfkino springt an, es entstehen viele Bilder. Meine eigenen mischen sich mit denen der Autorin. Ich bin begeistert, auch wenn meine eigene Liebesgeschichte nicht so wie im Buch war/ist. Für meinen Geschmack wäre so eine Liebe nichts, da brauche ich mehr Klarheit. Zuviel hin- und her und mehr Zuverlässigkeit und Wahrheit. Aber als Roman, so zwischendurch, himmlisch. Da halte ich es auch aus. Aber ob es die beiden Lieben schaffen werden, das zarte Pflänzchen der Liebe zu schützen und zu bewahren und ob es doch ein HAPPY END gibt? Momentan sieht es noch nicht so aus. Da bleibt noch eine Menge Fragen unbeantwortet und offen. Aber die Fortsetzung des Buches ist in Arbeit und dann werden sich die Geheimnisse bestimmt lüften lassen. Viel Vergnügen beim Bummel durch Paris und viel Spass beim Lesen!

Inhalt:

Liebe versteht alles
Liebe erträgt alles
Liebe verzeiht alles

Die junge, begabte Goldschmiedin Marie-Luise Schneider aus Leipzig reist 1955 mit dem festen Vorsatz nach Paris, dort Kontakte zur Künstlerszene zu knüpfen.

Doch schon an ihrem ersten Abend in der Stadt der Liebe kommt alles ganz anders.

Die Zwanzigjährige verliebt sich Hals über Kopf in den adretten Sébastien.
Zusammen verbringen sie wundervolle Tage und atemberaubende Nächte, bis Sébastien ihr gesteht, dass er nicht frei für sie ist.

Verzweifelt und innerlich zerrissen fährt Marie-Luise nach Deutschland zurück, nicht ohne die Hoffnung, dass sich Sébastien eines Tages zu ihr bekennt.
Fortan kehrt sie jedes Jahr für ein paar Tage nach Paris in die Arme ihres Geliebten zurück.

Wird sich ihr Wunsch von einem gemeinsamen Leben an der Seite Sébastiens erfüllen?

Die Autorin:

Annette Hennig ist eine deutsche Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Ort in Thüringen.
Sie erlernte den Beruf einer Bürokauffrau, studierte danach Betriebswirtschaft und arbeitete viele Jahre im erlernten Beruf.
Seit nunmehr zwanzig Jahren geht sie einer selbstständigen Tätigkeit nach, welche ihr Freiraum für das Schreiben lässt.
In ihrer Freizeit verreist sie gern, liest viel und liebt es, im Garten zu entspannen. Hier findet sie Ruhe und Muße für neue Romanideen.
Weitere Bücher:

Leilani – Die Blume des Himmels

Jasmin – Zeit der Träume

Floras Traum von rotem Oleander

Das Geheimnis des Briefes

Das Geheimnis der Uhr

Agnes Geheimnis

Fazit: 5*****“Jene Tage in St. Germain“ ist im CreateSpace erschienen. Das Buch hat 294 Seiten und kostet 10,00 Euro. Teil zwei erscheint demnächst! Und ich kann es kaum abwarten, weiter zu erfahren, wie es mit den beiden Liebenden weitergeht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… oh là là …

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DAS HAUS OHNE MÄNNER

Rezension Diane Jordan

… ohne die Herren der Schöpfung geht es nicht und schon gar nicht in Paris. Grins 😉 Die Stadt der Liebe par excellence, in meinen Augen zumindest. Das Cover der Audio-CDs „Das Haus ohne Männer“, von Karine Lambert, zieht mich daher sofort magisch an. Eine farbenfrohe, pastellfarbige Hausfassade mit sechs Fenstern, die angedeutet Einblicke ins Wohnungsinnere gewähren. Der helle Schriftzug: „Das Haus ohne Männer“ ist bestimmt widersprüchlich und nicht wirklich ernst gemeint. Ich möchte es herausfinden und lasse mich daher auf die witzige und ungewöhnliche Geschichte mit viel französischem Flair ein. Bei TV Produktionen ist es immer interessant, worüber die Nachbarländer lachen. Und es ist schon ein Unterschied, ob der Film, das Buch oder die CD aus Deutschland, England oder Frankreich kommen. Uns Deutschen wird ja nachgesagt, dass wir zum Lachen in den Keller gehen. Grins, aber Humor ist manchmal eben auch eine Fremdsprache, die man erst nach und nach versteht, wenn man sich darauf einlässt. Ich versuche es mal, vielleicht sogar noch lieber, weil ich demnächst selber in dieser tollen Metropole mit meinem Lieblingsmenschen verweile und ich es immer faszinierend finde, wenn ich Ecken, die ich aus Büchern kenne, in der Realität wiederentdecke.

Der Roman spielt, wie könnte es anders sein, in einem Viertel von Paris. Dort gibt es interessanter Weise dann ein Haus, in dem „nur“ Frauen wohnen. Die sechs Protagonistinnen könnten kaum unterschiedlicher sein, einzig und allein, das es sich um weibliche Wesen handelt mit den unterschiedlichsten Erfahrungen und Erwartungen in Bezug auf auf die Liebe, eint sie. Lach, aber soooo ganz ohne Männer, geht es dann doch nicht, denn es gibt im Haus einen Stubentiger, der auf den wohlklingenden Namen „Jean- Pierre“ hört. Aber was hat Simone, Rosalie, Giuseppina, Carla, „die Königin“ oder Juliette dazu getrieben, in „Das Haus ohne Männer“ zu ziehen? Findet es heraus und genießt den Charme dieser wundervollen CDs, die Irrtümer zu Liebe und Selbstwert klar erkennen lassen, wenn man sich nur darauf einlässt. Bon Voyage J!!

Inhalt:

Der Bestseller aus Frankreich

Keine Männer – das ist die Regel. Die Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem sie Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als die junge Juliette einzieht, stellt sie das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Männer noch nicht aus ihrem Herzen verbannt …

Die Autorin:

Karine Lambert ist Fotografin und Schriftstellerin. Nach längeren Aufenthalten in verschiedenen Ländern lebt sie heute wieder in ihrer Geburtsstadt Brüssel. Ob in Bildern oder Worten, immer erzählt Karine Lambert von der Freude und der Liebe, von der Verletzlichkeit und den großen und kleinen Wahrheiten des Lebens. Für Das Haus ohne Männer, das in Frankreich zum Bestseller avancierte, erhielt sie den Prix Saga Café für das beste belgische Debüt.

Weitere Bücher:

Und jetzt lass uns tanzen

 

Weitere Mitwirkende:

Katrin Fröhlich (Synchronstimme)

Pauline Kurbasik (Übersetzerin)

 

Fazit: 4 ****Sterne für die humorvolle Unterhaltung, dieser tragisch schönen Geschichte.

„Das Haus ohne Männer“ ist im Random House Audio Verlag erschienen. Die vier CDs haben eine Laufzeit von zirka vier Stunden und 40 Minuten und kosten 11,95 Euro.

 

 

…très jolie…

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Diane Jordan

Herz was willst du mehr? Malerische Landschaften, nämlich Paris & Bordeaux, gutes Essen, Rotwein und jede Menge Liebe. Das ist der Stoff aus dem die Träume sind. Grins, zumindest meine momentanen. In meinem neuen Roman „Manchmal ist es schön, dass du mich liebst“ von der Französin Marie Vareille, geht es um die Protagonistinnen Chloé und Constance die sich einiges vornehmen. Aber ob sie ihre angestrebten Ziele auch erreichen oder welche Missgeschicke oder Überraschungen sie erwarten, dass verrate ich nicht. Das solltet ihr selber lesen. Der Schreibstil der Autorin ist spritzig, witzig und sehr humorvoll. Alleine deshalb lohnt es sich schon, dieses Sommerbuch zu lesen. Die bildhafte Sprache konnte mir einen guten Eindruck der jeweiligen Örtlichkeiten vermitteln. Das finde ich recht schön, wenn ich dieses Gefühl beim Lesen bekomme. So nah, als wär man da. So ein gedanklicher Miniaufenthalt in Frankreich hat doch was? Oder? Gute Unterhaltung und wenig Langeweile kommt daher beim Lesen dadurch auf, dass die beiden Freundinnen Kapitel für Kapitel abwechselnd berichten, wie es ihnen ergeht. Die eine in Tagebuchform, die andere in Briefen. Auch das finde ich gut, denn es muss kein seitenlanger Text sein, um diese besondere Freundschaft sichtbar zu machen. Und so liebe und leide ich wie immer mit und freue mich insgeheim ein wenig Einblick in das leichte französische (Liebes)Leben von Constance zubekommen. Aber auch die Fortschritte, die Chlóes Roman nimmt, interessieren mich.

Das Cover ist in sommerlich leichten gelb und pinken Tönen gehalten. Der Titel des Buchs integriert sich gut. Zarte Wolken, Blumen und ein Paar, was sich noch nicht gefunden hat, verlocken zum Zugreifen.

 

Inhalt:

Zwei Freundinnen, ein kleines Dorf in Frankreich und ein halbes Jahr, das alles verändert.

Die Freundinnen Chloé und Constance sind so unterschiedlich, wie sie nur sein könnten. Doch in einem sind sie sich einig: Es muss sich endlich etwas ändern in ihrem Leben. Für die nächsten sechs Monate schließen sie einen Pakt – während die schüchterne Constance in Paris versucht, die Liebe zu finden, will Chloé in einem kleinen Dorf im Bordeaux einen Roman schreiben und sich um ihre kranke Großmutter kümmern. Und endlich ihren Exfreund vergessen! Aber die idyllischen Weinberge halten so manche Überraschung für Chloé bereit. Denn manchmal muss man nur aufhören zu suchen, um endlich das Glück zu finden …

Die Autorin:

Marie Vareille wurde 1985 in Montbard, einer Kleinstadt im Burgund, geboren. Sie hat in New York und Paris Management studiert und arbeitet derzeit für ein kleines Start-up-Unternehmen. Neben dem Schreiben führt sie auch einen Blog über romantische Komödien. „Manchmal ist es schön, dass du mich liebst“ ist ihr erster Roman, der auf Deutsch erscheint.

Fazit: 4 **** für die leichte und romantische Sommer-Liebelei, die mir gut gefallen hat. „Manchmal ist es schön, dass du mich liebst“ ist im Penguin Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 320 Seiten und kostet 10,00 Euro.

 

 

 

Abseits der Norm …

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Kommando Abstellgleis

Was „in Bedeutungslosigkeit verfallen“ und „jemanden aufs Abstellgleis schieben“ mit meiner neusten Leselektüre zu tun haben, erfahrt ihr nun :-). Als echter Krimi und Frankreich-Fan kommt ihr um dieses Buch einfach nicht herum. „Kommando Abstellgleis“ von Sophie Hénaff ist meines Erachtens die perfekte Sommerlektüre und mein Buch des Jahres. Witzig, spritzig, anders und das will für so eine Leseratte wie mich schon etwas heissen. Ein Krimi der etwas anderen Art. Vor vielen vielen Jahren, als ich Jugendliche war und Sommerferien hatte, habe ich mich immer auf die Ferien bei meiner Oma und Filme mit Louis de Funès gefreut. Dann war für mich Sommer :-). Diesen Komiker in Polizeigestalt fand ich damals urkomisch. Mein Krimispass von heute erinnert mich daran und ruft das Gefühl von einst hervor. Die Charaktere des Romans sind eckig, kantig und wenig gradlinig, die Story ist spannend und gleichzeitig herrlich witzig. Slapsticks sind vorprogrammiert. Und so lese ich Seite um Seite, grinse immer mal wieder vor mich hin und freue mich über diesen ungewöhnlichen Paris-Krimi im heimischen Garten. Und eines ist sicher, mit diesem Buch begebt ihr euch bestimmt nicht aufs literarische Abstellgleis. Aber bitte lest selber und habt Spass:

 Inhalt:

Das Pariser Hauptkommissariat, 36 Quai des Orfèvres hat eine neue Leitung. Ihr Ziel heißt: die Aufklärungsraten und Statistiken polieren und alle lästigen, aufsässigen und arbeitsunwilligen Mitarbeiter loswerden. Deshalb ruft die Führungsriege eine neue Brigade ins Leben, in der alle Alkoholiker, Faulenzer, Schläger, Depressive und Polizisten, die sich für etwas anderes berufen fühlen – wie z.B. Eva Rozière, die Krimis schreibt, anstatt zu ermitteln -, zusammengefasst werden sollen. Die Leitung übergibt sie Anne Capestan, einer einst hoffnungsvollen jungen Polizistin, die wegen eines fatalen Fehlers vom Dienst suspendiert wurde. Was man von ihr erwartet: stillhalten. Anne hasst aber nichts mehr, als einfach zu gehorchen. Deshalb lässt sie nichts unversucht und baut mit ihrer Truppe der verkrachten Existenzen in einem schäbigen Büro bei miserabler technischer Ausstattung, ohne Waffen und Blaulicht ein Kommissariat der unkonventionellen Methoden auf und löst – zum Schrecken der neuen Chefs – auch noch alte Fälle, die die neue Führungsriege in gar keinem schönen Licht erscheinen lassen … Ein origineller, schwungvoller, intelligenter Krimi – zum Schießen komisch!

Die Autorin:

Sophie Hénaff, geboren 1972, ist Journalistin, Übersetzerin und Autorin. Ihre humoristische Kolumne in der französischen Cosmopolitan hat eine riesige Fangemeinde. Kommando Abstellgleis ist ihr Krimidebüt, der Auftakt einer Serie um Kommissarin Anne Capestan. Das Buch erhielt fünf Krimipreise, war in Frankreich ein Bestseller und wurde in zahlreiche Länder verkauft.

Weitere Bücher:

 Fazit: 5 Sterne**** für dieses spannende und witzige Lesevergnügen. Ich freue mich jetzt schon auf den Herbst und die angekündigte Fortsetzung. „Kommando Abstellgleis“ ist im carl’s books Verlag erschienen. Der Krimi hat 352 Seiten und kostet 14,99 Euro.

 

 

 

Das müsst ihr wissen …

 

Wo die ungesagten Worte bleiben …

Rezension Diane Jordan

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Ein altes Gebäude, düstere Familiengeheimnisse in einem abgewetzten, usseligem Koffer, Krieg, Liebe und Tod, dass ist der Stoff aus dem dieser wundervolle Roman besteht. Die deutsche Besetzung Frankreichs, der Schrecken des Krieges, die Ausweglosigkeit und „Sein, was eigentlich nicht Sein darf“, nämlich sich in seinen Feind zu verlieben. Die Protagonisten Audrey und Rudolf perfekt gewählt, der Inhalt mitreißend geschrieben. Frankreich – Deutschland…. Ich leide und ich liebe mit, spannend geschrieben bis zur letzten Seite. Welche Geheimnisse birgt der Koffer? Was ist damals passiert? Gab es ein Happy End? Oder, ist das Grauen gar Realität geworden? Fragen über Fragen???? Wer-weiss-was? Marie Jansen inszeniert ein grandioses Lesevergnügen und ich lese, lese und lese, bis ich endlich alles herausgefunden habe ;-), denn ich bin chronisch neugierig und will das Ende unbedingt wissen!

Aus dem Inhalt:

In finsteren Zeiten leuchtet die Liebe am hellsten

Frankreich 1940. Als deutsche Soldaten das kleine Dorf Paimpont besetzen, verliebt sich die junge Französin Audrey ausgerechnet in den Sohn des Oberstleutnant, Rudolf. Ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Rudolf scheint in die dunklen Machenschaften seines Vaters verwickelt zu sein. Was verbirgt er vor ihr?

Viele Jahrzehnte später stößt die Architektin Sabine in einem sagenumwobenen Château in Frankreich auf einen Koffer mit einem blutgetränkten Brautkleid und einigen Filmrollen, auf denen eine junge Frau zu sehen ist. Sie beginnt zu recherchieren und stößt auf ein unglaubliches Geheimnis, das sie bald in Gefahr bringt …

 Über die Autorin:

Marie Jansen ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die zuvor erfolgreich exotische Sagas veröffentlicht hat. Mit Als wir Schwestern waren erfüllt sie sich den Wunsch, eine große Familiengeschichte zu erzählen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und ihren Pferden in Norddeutschland.

Fazit: ***** Grandios :-), ich ziehe meinen Hut „Chapeau!“ und freue mich schon auf das nächste Buch, dieser großartigen Schriftstellerin.

„Wo die ungesagten Worte bleiben“ ist im Blanvalet Taschenbuch Verlag erschienen. Es hat 416 Seiten und kostet 9,99 Euro.