Angstzustände…

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9783442177226

Kleine Panik

Diane Jordan

Meine Geheimwaffe bei aufkommender Panik ist mein Lieblingsmensch Karsten. Und jedes Mal, wenn ich laut kreischend um Hilfe schreie, eilt er tapfer heran und rettet mich vor den fiesen achtbeinigen, schwarzen Tierchen, die mich in „große“ Panik versetzen. Ich werde erst wieder ruhiger, wenn er die “Bestie“ gefangen und an die frische Luft gesetzt hat, wo sie meiner Meinung nach auch hingehört und auch für immer bleiben kann. Im Buch „Kleine Panik“, von Juliane Gringer wird unseren Alltagsängsten auf den Grund gegangen und zwar von morgens kurz nach 5 bis abends 22:48. Die Autorin geht dabei geschickt ihren eigenen Ängsten auf den Grund und befragt Sachverständige, wie z.B. Wissenschaftler und Ärzte zu diversen Gefahren, das ist im Buch dann auch farblich dunkelgrau abgesetzt und kenntlich gemacht. Das interessiert mich natürlich ungemein und so beginne ich gebannt und gespannt zu lesen. Ob ich die starke Stressreaktion, die ich jedes Mal verspüre, wenn so ein Spinnlein auftaucht, wohl durch die Lektüre verliere? Ich kann es mir nicht so ganz vorstellen….. Aber einen Versuch wäre es wert. Ich versuche mich meinen Ängsten zu stellen und sie besser in den Griff zu bekommen. Und das eine 2 Euro große Kreatur, die sich zwar flott abseilen kann, mir nicht sofort nach dem Leben trachtet, weisssss ich im Grunde meines Herzens selber. Aber wehe, sie verschwindet irgendwo in einer Ecke … Zack ist sie da, die Panikattacke. Dann verliere ich nicht nur meine Gelassenheit, sondern auch meinen Humor. Aber zum Glück, oder sollte ich lieber sagen, es gibt ja nicht nur Spinnlein, sondern auch andere Gefahren, die das Leben „lebensgefährlich“ machen können. Rolltreppen, Fahrstühle, Flugzeuge, nicht zu vergessen Hygienemängel, uvm. Ups und schon kochen sie hoch, die kleinen oder großen Ängste, die den Alltag erschweren. Der Autorin gelingt es auf humorvolle Weise, all diesen Themen gerecht zu werden. Ihr Sprach- und Schreibstil ist der Thematik angemessen und lässt sich sehr gut lesen. Als Leser wird man informiert, ohne belächelt, oder mit erhobenen Zeigefinger belehrt zu werden, dass gefällt mir sehr gut. Über viele Dinge habe ich mir im Laufe meines Lebens ebenfalls Gedanken gemacht, mal mit mehr mulmigen Gefühlen oder gar mit Panik, wie beim Spinnlein. Daher bin ich froh, dass dieses Buch geschrieben wurde und empfehle es freudig weiter.

Inhalt:

Angst ist ein fester Bestandteil des menschlichen Wesens. Wir alle empfinden sie und sorgen uns: um unsere Gesundheit, um die Menschen, die uns nahe stehen, um große Themen wie Terror und kleine Themen im Alltag wie die Maus im Keller. In diesem unterhaltsamen und klug erzählten Sachbuch stellt sich Juliane Gringer all ihren Alltagsängsten und geht ihnen – und seien sie noch so absonderlich – auf den Grund. Sie befragt Experten aus allen Winkeln der Republik – Ärzte, Wissenschaftler, Praktiker –, besucht „Tatorte“ und überzeugt sich davon, dass das Leben doch nicht ganz so gefährlich ist, wie viele von uns glauben. Oder vielleicht doch?

Die Autorin:

Juliane Gringer hat Journalismus und Psychologie in Leipzig studiert und schrieb u.a. für Brigitte, Elle, Handelsblatt, Neon, Neue Zürcher Zeitung und die taz. Sie ist außerdem Autorin zahlreicher Sachbücher und lebt als freie Journalistin und Mutter von zwei Kindern im ziemlich ungefährlichen Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg.

Fazit:***** Sterne! Das Buch hat 288 interessante Seiten und ist im Goldmann Verlag erschienen.

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Zuhause bei Fremden…

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9783442205592

Das andere Haus

Diane Jordan

Nervenkitzel :-), Haustausch in den Ferien. Na, wenn das mal nicht aufregend ist, weiss ich es auch nicht. Völlig Fremden das eigene Reich zu überlassen, stelle ich mir persönlich, merkwürdig vor. Wer individuelle Reisen und kostengünstige Unterkünfte liebt und dem Unbekannte in den vier Wänden nichts ausmachen, mag sein Tun nach der Lektüre dieses Buches vielleicht noch einmal überdenken. Grins, Feriengenuss stelle ich mir jedenfalls anders vor. Psychothriller allerdings auch, aber dazu komme ich später. Das Cover ist auf den ersten Blick ein Hingucker. Eine knallrote Gebäudefassade, Balkone und Fenstersims sind da – mehrfach zerrissen – zu erkennen. Aufmerksam betrachte ich die Einzelheiten und bilde mir ein, dass alleine schon das Titelbild durch die Farbe: ACHTUNG GEFAHR signalisiert. Natürlich reizt mich als Leser, was hinter der Fassade abgeht und so lese ich den Klappentext und beginne alsbald begeistert zu schmökern. Die Charaktere sind gut gewählt und authentisch beschrieben. Der Plot der Story ist spannend und man hätte daraus etwas zaubern können, wenn man die Spannung nicht nur in kurzen   Passagen, sondern während des gesamten Handlungsverlaufs gehalten hätte. Rebecca Fleet ist das leider nicht durchgängig gelungen und daher ist dieses Buch, meiner Empfindung nach, eher ein Psycho-Krimi oder ein Beziehungsdrama. In zwei unterschiedlichen Zeitabschnitten, nämlich 2013 und 2015 werden die Ereignisse zusammengewürfelt und sollen am Ende helfen, die „Lösung“ verständlicher zu machen. Die Vergangenheit und die Gegenwart werden geschickt beleuchtet, sind aber für meinen Geschmack etwas zu langatmig. Der Nervenkitzel fehlt mir völlig und meine Nackenhärchen sträuben sich ebenfalls nicht…. Schade eigentlich, denn ich hatte hier vielleicht durch die peppige Aufmachung sowie den spannenden Klappentext, einfach viel, viel mehr erwartet. Aber bitte lest selbst, vielleicht gefällt es euch ja besser, denn die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

 

Inhalt:

Als Caroline und Francis ein Angebot zum Haustausch erhalten, zögern sie nicht lange. Voller Vorfreude beziehen sie ihr Urlaubs-Domizil in der Nähe von London. Doch dort stößt Caroline auf Details, die sie zutiefst verstören: ein ganz spezieller Blumenstrauß, die eingelegte CD, ein vergessenes Rasierwasser; scheinbar harmlose Gegenstände, die in Wahrheit aber mit dem dunkelsten Kapitel ihres Lebens verbunden sind – und mit einem Menschen, den sie für immer vergessen wollte. Ist es möglich, dass er sie in eine Falle gelockt hat? Und wer ist nun in ihrer eigenen Wohnung? Es beginnt ein psychologisches Verwirrspiel, das sie und alle, die sie liebt, ins Verderben zu reißen droht …

Die Autorin:

Rebecca Fleet lebt in London und arbeitet in der Marketingbranche. »Das andere Haus« ist ihr Thriller-Debüt.

Fazit:**** Sterne! Das broschierte Buch hat 352 Seiten und ist im Goldmann Verlag erschienen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wendeltreppe …

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9783453359413

So viele Jahre

Diane Jordan

Alte Häuser und ganz besonders Treppenstiegen haben es mir als Fotografin schon lange angetan. Wendeltreppen die sich schraubenförmig nach oben winden, in der Mitte ein Auge, dassss einen fest im Blick zu haben scheint, traumhaft. Deshalb hat mir das Cover „So viele Jahre“ von Carla Freieck wahrscheinlich auch gleich so supergut gefallen. Der Farb- und Schriftstil harmonisch in komplementär Farben rot/grün gehalten, wirkt kontrastreich zum weiss/grau der Treppe. Psychologisch gesehen, lässt das Titelbild viel Raum für Deutungen und meine eigenen Phantasien. Abstieg, Aufstieg, Fallen alles ist möglich. Gespannt fange ich daher an zu lesen, den der Klappentext ist vielversprechend. Und ich werde nicht enttäuscht. Sehr vielschichtig und spannend beginnt das Buch. Die Protagonistin Thea ist gut skizziert und wirkt authentisch. Eine Frau, die mitten im Leben steht, in den Wechseljahren und mit vielen Problemchen die man, als Frau so kennt. Der Autorin gelingt es sofort mich über einen längeren Zeitraum in den Bann zu ziehen. Ich mag das Buch kaum aus der Hand legen, da es so aufregend ist. Der Sprachstil ist dabei angemessen und gut verständlich. Eine gut durchdachte Handlung, Ecken und Kanten sowie ein überraschendes Ende, mit dem ich als Leserin so nicht gerechnet hätte. Ich bin fasziniert und überdenke mein eigenes Leben, ziehe Parallelen und versuche mich wieder auf das Geschehen im Buch zu konzentrieren. Und als Krimifan und Hobbypsychologin versuche ich natürlich immer noch die Bedeutung der Treppe für meine Romanheldin Thea herauszufinden. Was hat es damit auf sich? Ist die aufsteigende Treppe eine Transformation der Persönlichkeit? Soll sie vielleicht die seelische und geistige Reifung von Thea symbolisieren? Fragen über Fragen? Ich lese flott weiter, denn ich möchte diesen Geheimnissen auf die Spur kommen. Grins J, eben Stufe um Stufe! Aber, wer weissss? Vielleicht liege ich mit meinen Deutungen auch völlig daneben und interpretiere da völligen Nonsens hinein. Jedenfalls begeistert mich dieses Buch und es ist meiner Meinung nach bestens geeignet, um über sich und die Menschen um einen herum, mal intensiver nachzudenken. Nervenzusammenbruch, Depressionen oder Burn out gibt es zu Hauff… Und wenn man nicht aufpasst und sich und anderen Grenzen setzt, kann es jedem von uns genauso ergehen, davon bin ich fest überzeugt! Und Katastrophen, wie im vorliegenden Buch nehmen so ihren Lauf.

Inhalt:

Nach außen ist alles perfekt: Thea, Anfang fünfzig, liebt ihre Familie, aber hinter der Fassade bröckelt es. Schreckliche Alpträume und Migräneattacken machen ihr das Leben zunehmend zur Hölle. Eine Affäre mit dem attraktiven Johann Seitz bringt nicht die erhoffte Erlösung. Sie wird immer dünnhäutiger. Schon der zufällige Besuch in einer alten Villa löst Panik in ihr aus. Hat das alles mit ihrer Kindheit zu tun? Was geschah damals, als sie durch einen Unfall jede Erinnerung an die frühen Jahre verlor? Die Suche nach einer erschütternden Wahrheit nimmt ihren Lauf …

Die Autorin:

Carla Freieck ist vielseitig. Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, war sie unter anderem als Sekretärin eines Bürgermeisters und im journalistischen Bereich tätig. Sie liebt Pferde, hat ein Faible für italienische Weine und interessiert sich für Architektur. In ihrer Freizeit ist sie mit Anfang fünfzig außerdem begeisterte Oma und Hobbygärtnerin. Mit ihrem Mann lebt Carla Freieck seit vielen Jahren in der Nähe von Limburg.

Fazit:***** Sterne! Das Buch hat 368 Seiten und ist im Diana Verlag erschienen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Jagd nach dem Mörder…

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9783764504427

Die Suche

Diane Jordan

Juchhu :-), ein neuer Kriminalroman meiner Lieblingsschriftstellerin …. Ich freue mich sehr und bin gespannt, wie ein Flitzebogen. „Die Suche“ von Charlotte Link hat ein hübsches Cover. Ein einsam gelegenes Haus, viel Landschaft und dunkle Farben, die den düsteren Charakter unterstreichen. Der Klappentext ist vielversprechend und so beginne ich gespannt zu lesen. Ich werde nicht enttäuscht, denn schon bald ist es so perfide, das sich mir die Nackenhärchen hochstellen. Ein Mädchen wurde ermordet, ein weiteres verschwindet spurlos …. Mord, Entführung… Die Geschichte ist recht kniffelig. Ich rätsele und kombiniere, liege aber oft falsch, da man das Ganze nicht wirklich vorhersehen kann. Die Autorin bringt immer wieder Neues und Unerwartetes ins Spiel und damit bleibt der dicke Wälzer mit seinen über 600 Seiten irre aufregend. Die Protagonisten sind gut durchdacht und detailgenau beschrieben. Vielleicht, aber auch nur vielleicht, hätte sie Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard etwas mehr Power verpassen können. Irgendwie erwarte ich das als Leserin, das eine Polizistin eine Powerfrau ist und kein angeschlagenes, depressives Wrack. Der Schreibstil der Autorin ist wiederum angenehm, flüssig und der Thematik angemessen. Ich freue mich, denn immer mehr nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf. Ich sehe wieder einmal rabenschwarze menschliche Abgründe und bin begeistert, wie gut Charlotte Link dieses Werk gelungen ist. Die Krimikönigin kehrt zu ihrer gewohnten Professionalität zurück, denn das letzte Buch gefiel mir nicht ganz so gut. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich und nun trifft das Buch meinen Krimi-Nerv wieder voll und ganz. Trotzdem gibt es auch in diesem Krimi, einige nicht ganz nachvollziehbare Gedankensprünge und auch zu viele Zufälle und Wendungen, die das eine oder andere Mal doch sehr konstruiert anmuten. Aber lest bitte selber!

Inhalt:

Mehrere verschwundene Mädchen, eine Tote in den Hochmooren und scheinbar keine einzige Spur …

In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris gefunden. Kurze Zeit später wird ein weiteres junges Mädchen vermisst, die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht.

Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt plötzlich erneut von einem Mädchen jede Spur …

Die Autorin:

Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch „Die Betrogene“ und zuletzt „Die Entscheidung“ eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang 28,5 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Weitere Bücher:

Die Entscheidung, Die Betrogene, Schattenspiel, Im Tal des Fuchses, Das Haus der Schwestern, Sturmzeit, Die Täuschung, Die Sünde der Engel, Am Ende des Schweigens, Die letzte Spur, Der fremde gast, Das andere Kind, uvm.

Fazit:**** Sterne! Das gebundene Buch hat 656 vielschichtige Seiten und ist im Blanvalet Verlag erschienen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Psychologie der Wochentage

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Blutroter Sonntag

Diane Jordan

9783328103356

Laut Wikipedia diagnostizieren und behandeln Psychotherapeuten psychische Krankheiten im Allgemeinen nach wissenschaftlichen Methoden. Grins J, aber was hat das mit meinem neuesten Thriller zu tun? Das verrate ich euch gern, denn in „Blutroter Sonntag“ von Nicci French, geht es um die Psychologin Frieda Klein, die auch als Ermittlerin tätig ist. Allein das Cover ist meines Erachtens ein echter Eye-Catcher. Der broschierte Thriller hat es in sich und fängt auch schon blutrünstig mit einer Leiche an. Die Protagonistin Frieda Klein wird unfreiwillig von den Ereignissen heimgesucht und geradezu überrollt. Die Ereignisse überschlagen sich und Seite um Seite wird es spannender. Der Schreibstil des Autoren-Duos ist ungewöhnlich und etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach und nach lese ich mich ein und lasse ich mich auf die Geschichte ein. Die Charaktere sind gut beschrieben und sehr detailreich. Ich bin fasziniert und schockiert zugleich von den menschlichen Abgründen, die sich vor mir, beim Lesen, auftun. Ein Sog aus fein gesponnenem Psycho, Crime und einem gutem Gespür für kleine Puzzlestücke, die erst später einen Sinn ergeben, zeichnen meine „Ermittlerin“ aus. Besonders gut gefällt mir dabei, das die Geschichte in London spielt, da ich diesen Ort und seine Menschen dort besonders gerne mag. Und ich als Leser/in den Eindruck bekomme, mich auf einigen Streifzügen und ausgedehnten Fußtouren dort gedanklich sofort hinbegeben kann und es dadurch für mich glaubhaft wirkt. Wenn ich mich bei meinen Besuchen vor Ort, allerdings eher nicht in heruntergekommenen und abgelegen Vierteln aufgehalten habe. Der Thriller baut sich nach und nach auf. Ich empfehle daher mit Band 1 zu starten, um die Geschichte um Frieda richtig genießen zu können. Man kann es aber auch gut alleine lesen, dann muss man sich allerdings einige Dinge gedanklich selber zusammenstricken. Und dazu habe ich meist keine Lust und mag daher Hintergrundinformationen bei Fortsetzungen. Grins, auch die Psychologie der Wochentage, ist meines Erachtens vortrefflich gewählt.

Ich stelle es mir jedenfalls so vor… Montags und Mittwochs fällt die Stimmung bei den meisten Menschen in den Keller. Am Wochenende steigt sie dann schlagartig wieder. Ob es wirklich so ist, wie ich mir das selbst zusammencrime/reime? Jedenfalls Blauer Montag, Eisiger Dienstag, Schwarzer Mittwoch, Dunkler Donnerstag, Mörderischer Freitag, Böser Samstag, das hat doch etwas! Und der Bestseller um Frieda ebenfalls ;-), vielleicht habt ihr nun ebenfalls Lust, euch auf das Psychospiel einzulassen…. Lest mal!

Inhalt:

In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden … War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert?

 

Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt – denn es sind alle bedroht, die sie liebt …

 

Die Autorin /Der Autor :

Hinter dem Namen Nicci French verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit langem sorgen sie mit ihren höchst erfolgreichen Psychothrillern international für Furore. Sie leben Süden Englands.

 

Weitere Bücher:

Der achte Tag: Thriller – Frieda Klein: das fesselnde Finale (Psychologin…

Böser Samstag: Thriller – Ein neuer Fall für Frieda Klein Bd 6

Mörderischer Freitag: Thriller – Frieda Kleins härtester Fall Bd. 5

Dunkler Donnerstag: Thriller – Der neue Fall für Frieda Klein Bd.4…

Schwarzer Mittwoch: Thriller – Ein neuer Fall für Frieda Klein Bd.3…

Eisiger Dienstag: Thriller – Ein neuer Fall für Frieda Klein Bd.2 (Psychologin…

Blauer Montag: Thriller – Ein Fall für Frieda Klein Bd.1 (Psychologin Frieda…

 

Fazit: 4 Sterne**** Der broschierte Thriller hat 448 packende Seiten und ist im C. Bertelsmann Verlag erschienen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gespinste aus Schnee und Eis…

#Werbung #Roman #Russland #DianeJordan

Hennings_Roman_ 

Wenn die Kraniche wieder ziehen

(Sankt-Petersburg-Trilogie, Band 1)

Diane Jordan

Russland, kontrastreich, kompliziert, bekannt und faszinierend…. Zahlreiche Mythen ranken sich um Land und Leute. Die bekannteste dürfte sich um die falsche Zarentochter Anastasia ranken. Mein neuester Roman „Wenn die Kraniche wieder ziehen“ von Annette Henning, begeistert mich deshalb thematisch sofort. Ich liebe Familiengeschichten, die mit historischen Fakten gespickt sind. Und der Autorin gelingt es immer wieder geschickt, mich mit ihren Geschichten in den Bann zu ziehen. Ich beginne begeistert zu lesen und freue mich, denn ich werde nicht enttäuscht. Schon nach kurzer Zeit springt mein Kopfkino an und ich begebe mich an die gut recherchierten und beschriebenen Orte. Obwohl ich noch nie im fernen Russland war, kommt es mir so vor, als würde ich alt bekanntes wieder entdecken. Die Protagonistin Anastasija ist vortrefflich und detailreich beschrieben. Ich schließe sie schon nach kurzer Zeit ins Herz und finde sie sehr sympathisch. Mutig und unerschrocken setzt sie sich gegen Widerstände zur Wehr und kämpft für ihr Glück. Spannend und traurig machend zugleich, ein Spiegelbild der russischen Seele.

Inhalt:

Eine große Liebe

Krieg und Umsturz

Träume, die nicht vergehen,

und Hoffnung, die niemals stirbt

Sankt Petersburg 1914: Fürstin Feodora dringt darauf, ihre erst siebzehnjährige Tochter zu verheiraten. Die junge Anastasija widersetzt sich dem Wunsch ihrer Mutter nicht, sorgt aber dafür, dass sie den Mann ihrer Jungmädchenträume ehelichen kann. Als sie übers Jahr am Arm des Großfürsten Iwan aus der Kirche tritt, ist das Glück auf ihrer Seite. Doch das Glück ist launisch. Schon bald verbündet es sich mit dem Leid dieser Tage.

An ihrem 98. Geburtstag blickt Anastasija auf ihr Leben zurück. Nicht nur einmal stand sie vor einem tiefen Abgrund, nicht nur einmal glaubte sie ins Verderben zu stürzen. Doch selbst bei den Gedanken an Not und Tod lächelt die alte Dame: Denn ihre Liebe, die beinahe ein Jahrhundert überdauert, bewahrt sie noch immer in ihrem Herzen.

Ein Blick in die Runde derer, die sich zu ihrem Ehrentag versammelt haben: Und Anastasija wähnt sich eine glückliche Frau.

Die Autorin:

Annette Hennig ist eine deutsche Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann in einem kleinen Ort in Thüringen.
Sie erlernte den Beruf einer Bürokauffrau, studierte danach Betriebswirtschaft und arbeitete viele Jahre im erlernten Beruf.
Seit nunmehr zwanzig Jahren geht sie einer selbständigen Tätigkeit nach, welche ihr Freiraum für das Schreiben lässt.
In ihrer Freizeit verreist sie gern, liest viel und liebt es im Garten zu entspannen. Hier findet sie Ruhe und Muße für neue Romanideen.
Ihr Debütroman „Agnes Geheimnis“ ist der Auftakt zu der Trilogie „Und immer war es Liebe“.

Weitere Bücher:

Das Geheimnis der Uhr, Das Geheimnis des Briefes, Agnes Geheimnis,

Jasmin – Zeit der Träume, Leilani – Die Blume des Himmels (Blütenträume 2), Floras Traum von rotem Oleander (Blütenträume 1),

Jene Tage in St. Germain, Rückkehr nach St. Germain

Fazit: 5 Sterne***** „Wenn die Kraniche wieder ziehen“ ist mein absoluter Geheimtipp für Leseratten, die Geschichten mit vielen historischen Fakten mögen und trotzdem gut unterhalten werden möchten. Nach den Großmeistern „Doktor Schiwago“ von B. L. Pasternak  und Liebesnächten in der Taiga von Konsalik, reiht sich nun, meines Erachtens, der Anfang der neuen Sankt-Petersburg-Trilogie von Annette Henning ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rätselhaft …

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Die Vermissten

9783328103783

Diane Jordan

Vermisst – auf der Suche nach seiner Familie zu sein, stelle ich mir schrecklich vor und gerade deshalb habe ich mich wahrscheinlich, magisch von meinem neuesten Buch anziehen lassen. Der Klappentext wirkt verheißungsvoll. Das Cover ist sehr interessant gestaltet. Monochrome Farben, grünlich, schemenhaft erkennt man eine Insel mit Leuchtturm. Ein Boot sowie eine Frauengestalt, im knallroten Mantel, die gebannt in Richtung der Insel blickt. „Die Vermissten“ von der schwedischen Bestsellerautorin Caroline Eriksson. Ich freue mich, denn von ihr habe ich schon „Die Beobachterin“ gelesen und fand das Buch sehr spannend. Dementsprechend hoch ist daher meine Erwartung, denn Thriller liebe ich besonders und fange deshalb auch sofort an zu lesen. Die Geschichte hat es in sich, aber irgendwie schafft die Autorin es diesmal nicht, mich so in den Bann zu ziehen, wie beim letzten Buch. Das finde ich sehr schade, denn ich weiss ja, das sie es kann. Der Schreibstil ist flüssig, aber diesmal auch irgendwie laaangatmig, es fällt mir schwer, mich auf die Story zu konzentrieren. Es fehlt das Gänsehautgefühl, die Spannung, der Thrill und auch irgendwie das Glaubhafte, dass für mich einen gute Geschichte ausmacht. Ups, ob es nun an mir liegt oder gar an der Autorin, vermag ich so schnell nicht zu sagen. Ich versuche mich weiter auf die Story und die Protagonisten zu konzentrieren. Aber irgendwie wirkt alles zu konstruiert und unlogisch, vielleicht liegt es an den vielen überraschenden Gedankensprüngen. Ich quäle mich mehr schlecht als recht durch den Thriller und bin doch bisher andere Kaliber gewohnt. Aber lest bitte selber, vielleicht gefällt der Kriminalroman euch besser als mir! Oder meine Erwartungen waren einfach zu hoch, denn „Die Beobachterin“ hat mir hervorragend gefallen!

„Ein Alptraum, der einen unausweichlichen Sog entwickelt.“ Brigitte

Inhalt:

Jetzt in neuer Ausstattung!

Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur. In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?

Die Autorin:

Caroline Eriksson hat Sozialpsychologie studiert und als Personalberaterin gearbeitet. Der Thriller »Die Vermissten« hat ihr den internationalen Durchbruch eingebracht. Er erschien weltweit in über 25 Ländern. Caroline Eriksson lebt mit ihrer Familie in Stockholm.

Weitere Bücher:

Die Beobachterin

Fazit: 3 Sterne*** Der broschierte Thriller hat 288 Seiten und ist im Penguin Verlag erschienen.