Ich war schon in New York …

Roman

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Zwei Herzen unter acht Millionen

Diane Jordan

Ich war schon in New York …

Mein neuester Roman „Zwei Herzen unter acht Millionen“ von Kate Spencer begeistert mich auf den ersten Blick. Das Cover ist traumhaft und passend gestaltet. Als Betrachter sieht man die Skyline in güldenes Abendlicht getaucht. Darüber ein Herz in Gold und den Titel. Es geht augenscheinlich um eine Liebe in New York. Kicher 🙂 und da war ich schon, anders als in dem Lied von Udo Jürgens und deshalb bilde ich mir jetzt ein, da mitreden zu können und ich war auch schon auf der Brooklyn Bridge :-).

New York City, seufz ist eine gigantische Stadt. Der Hudson River, Manhattan, zahlreiche Handels- sowie Finanzplätze und natürlich die Wolkenkratzer wie das Empire State Building. Da kann man leicht ins Schwärmen geraten, finde ich zumindest. Ebenso, wie der Klappentext bei meinem neuen Roman, der verzaubert sofort. „Eine Stadt, die niemals schläft. Eine Begegnung, die alles verändert. Zwei Herzen, die schlagen wie eins“. Der Plot ist ein wenig wie „Harry und Sally“ oder auch „Schlaflos in Seattle“ zumindest kommt es mir ein wenig so vor. Da springt mein Kopfkino auch sofort an und vergleicht mächtig mit den mir vorgestellten Romanfiguren. Warum auch nicht, es hat ja bei den Filmen fantastisch funktioniert, allerdings sind Leser noch mal ein ganz anderes Kaliber, dass es zu verzaubern gilt. Die Protagonisten Franny und Hayes sind fein erdacht, ebenso wie die zahlreichen Nebenfiguren wie zum Beispiel Cleo, Lola, Perrine oder Eleanor. Sie wirken allerdings auf mich irgendwie nicht so wirklich authentisch, trotz der wirklich guten Dialoge. Warum, kann ich gar nicht so genau erklären, es ist auch irgendwie ein Bauchgefühl. Der Plot zieht sich wie Kaugummi und hat eine gewissssssssssssssse Läääääääänge. Wahrscheinlich wäre das filmtechnisch besser zu lösen und dadurch auch kurzweiliger als der Roman. Die Beschreibungen von New York gefallen mir dafür wieder großartig. Das ist fein erfasst und wiedergegeben worden. Da kommt Reiselust und Wehmut auf, am liebsten wäre man direkt vor Ort und mitten im Geschehen. Der Schreibstil plätschert sommerlich dahin. Die einzelnen Kapitel werden aus der Sicht von Franny oder Hayes in der „Ich-Form“ wiedergegeben, was mir ganz gut gefällt. Die Wortwahl hat eine gewisse Leichtigkeit, die auch angenehm ist. Allerdings liegt auch hier in der Kürze die Würze, wie ich finde und mir ist die Lovestory zu laaaaaangaaaaaatmig. Obwohl die Charaktere, der Plot und die Location doch so viel mehr hergeben. Trotz allem, passt der Roman für mich irgendwie perfekt zum Sommer, zumal er in meiner Lieblingsstadt New York spielt und einige unerwartete Malheure, Missverständnisse sowie humorvolle Situationen gibt, die mir hervorragend gefallen. Auch, wenn das Ende irgendwie „offen“ war!

Inhalt:

Acht Millionen Menschen. Doch nur einer davon ist für dich bestimmt.

Es ist nur einer dieser New Yorker Momente: Die verrücktesten Dinge geschehen, aber wenige Minuten später ist es, als wären sie nie passiert. So redet sich Einrichtungsdesignerin Fran die peinlichste Szene am schrecklichsten Tag ihres Lebens schön. Dabei sieht sie den Moment noch genau vor sich: Wie sie frisch gefeuert und schwitzend in die überfüllte U-Bahn sprintet, ihr Kleid in der Tür einklemmt, es am Rücken aufreißt, und ihr ein attraktiver Fremder sein rettendes Gucci-Sakko um die Schultern legt – um zu verhindern, dass sie ganz New York ihre Unterwäsche präsentiert. Als Fran wenig später online ein Video von der Begegnung mit ihrem geheimnisvollen Retter entdeckt, das angeblich den Beginn einer echten Lovestory zeigt, möchte sie noch weiter im Erdboden versinken. Zum Glück ist das Schöne am Leben in einer Stadt mit acht Millionen Einwohnern, dass man sich sowieso nie wiedersehen wird. Oder?

Spaziergänge im Central Park, Sonnenuntergänge auf der Brooklyn Bridge und romantische Stunden zu zweit: Die schönste New York Love Story des Jahres!

Die Autorin:

Kate Spencer schreibt regelmäßig für bekannte amerikanische Medien, z.B. die Washington Post oder Cosmopolitan. Mit ihrem preisgekrönten Podcast Forever35 begeistert die Autorin und Produzentin Millionen von Zuhörern. Obwohl sie mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Los Angeles wohnt, schlägt ihr Herz für New York: In ihrem Romandebüt »Zwei Herzen unter acht Millionen« erweckt sie aus einer Zufallsbegegnung große Gefühle in der Stadt, die niemals schläft.

Die Übersetzerin:

Carolin Müller studierte Kommunikationswissenschaft, Literaturwissenschaft und Psychologie in München und Paris. Nach weiteren Stationen in Ho Chi Minh Stadt und London zog es sie wieder zurück in ihre Heimatstadt München, wo sie nun als literarische Übersetzerin mit Begeisterung Geschichten eine weitere Stimme verleiht.

Fazit: ***** Der Roman „zwei Herzen unter acht Millionen“ von Kate Spencer ist im Penguin Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 480 Seiten die Lust auf die aufregende Stadt New York machen, in der fast alles möglich ist und vielleicht sogar die ganz große Liebe wartet, wenn man dafür offen ist und darauf wartet, denn in dieser Stadt ist fast alles möglich! Als echte Romantikerin mit einem (fasst) perfekten Lieblingsmenschen, wünsche ich es euch jedenfalls.

Auf den Spuren von Irlands Mythen und geheimnisvollen Riten …

Roman-Reihe Jen Gilroy

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Mein einziger Wunsch bist du

Auf den Spuren von Irlands Mythen und geheimnisvollen Riten …

Diane Jordan

Ich oute mich als Irland-Liebhaberin. Die herzliche Gastfreundschaft, die tolle beeindruckende immergrüne Landschaft, die felsige Küste sowie die zahlreichen Kulturangebote finde ich durchaus reizvoll. Ebenso wie meinen neuen Roman. Die neue Serie ist für für alle Romance-Fans ein „Muss“, wie ich finde. Die funkelnagelneue Irish-Falls-Serie „Mein einziger Wunsch bist du“ beginnt was nicht sonderlich verwundert mit Band 1. Die Autorin Jen Gilroy ist mir schon durch die „Die Firefly-Lake-Serie“ bekannt und vertraut. Ich mag die Wortwahl und den Schreibstil und freue mich daher auf die neue Buchreihe. Das Cover ist ansprechend gestaltet. Als Betrachter sieht man ein Holzdeck mit zwei Deckchairs mit Tischchen, bunten Partylichtern und Picknickkorb. Im Hintergrund ist ein leuchtendblauer See mit waldiger Einfassung zu sehen. Die Szene macht einen einladenden und sommerlichen Eindruck auf mich. Der Klappentext begeistert mich und zieht mich schnell in den Bann, denn manchmal lese ich neben Krimis und Thrillern auch gerne Liebesgeschichten mit „Happy End“. Kicher 😉 und genauso ein Buch scheint dieser Roman zu sein. Warmherzig und süß von der Autorin erdacht und aufgeschrieben. Die Protagonisten Annie und Seth sind für meinen Geschmack perfekt, ebenso wie die Kulisse von Irish Falls. Ich träume mich lesetechnisch ruckzuck weg und liebe und leide, wie immer mit meinen Romanfiguren. Aber auch die zahlreichen Nebenfiguren sind gut erdacht und fein beschrieben. Der Plot wirkt entschleunigend und passt einfach perfekt nach Irland. Dort ist ja immer alles etwas laaaaangsamer, wie ich selber vor Ort feststellen konnte. Die Idee mit dem Wunschbaum und den Briefen mag ich sehr, dass hat sich die Autorin toll überlegt. Auch die Buchcharaktere wirken auf mich authentisch und echt. Mit Annie wäre ich gerne ich „realen“ Leben befreundet. Da sie Musik macht und ich male, fände ich das perfekt. Außerdem stelle ich mir das auch cool vor, da sie in einer Bäckerei arbeitet und man dann immer etwas Leckeres zum Kaffee hätte, zumindest in meiner Phantasie und man dann gesprächstechnisch einige ihrer Probleme gemeinsam aufarbeiten könnte. Und mit den Wünschen ist das so eine Sache 🙂 manchmal erkennt man erst viel später, das andere Wünsche viel besser zu einem und dem eigenen Leben gepasst hätten. Ich bin jedenfalls begeistert und möchte nicht zu viel verraten oder spoilern. Auf den nächsten Teil dieser neuen Buch-Reihe freue ich mich schon mächtig und wünsche mir jetzt, dass er flott erscheinen wird!!!

Inhalt:

Manchmal ist dein Happy End nur einen Wunsch entfernt …

Die 35-jährige Annie glaubt nicht mehr an das, woran die Einheimischen von Irish Falls glauben: dass an diesem idyllischen Ort Wünsche wahr werden. Das ganze Jahr über hängen die Bewohner und Touristen dort kleine Briefe mit ihren größten Sehnsüchten an einen Wunschbaum. Doch Annies Traum ist vor vielen Jahren mit einem lauten Knall geplatzt. Niemand weiß von ihrem großen Talent. Bis der attraktive Songwriter Seth nach Irish Falls kommt, um den lokalen Radiosender wiederzubeleben und Annie ihr Geheimnis entlockt. Er möchte sie dabei unterstützen, ihren Lebenstraum weiterzuverfolgen, aber Annie hat sich geschworen, nie wieder auf die Versprechungen eines Mannes hereinzufallen. Doch je mehr Zeit sie mit Seth verbringt, desto mehr erkennt sie, dass sie sich all die Jahre möglicherweise das Falsche gewünscht hat …

Die Autorin:

Jen Gilroy ist unter dem weiten Himmel Westkanadas aufgewachsen. Nach vielen Jahren in England lebt sie jetzt in einer kleinen Stadt im Südosten von Kanada. Sie liebt Eiscreme, Cafés im Vintage-Stil und die wunderschöne Landschaft Nordamerikas. Ihr Ehemann ist ihr romantischer Held im wirklichen Leben, und ihre Tochter erinnert sie stets daran, für jeden Tag mit ihren Lieben dankbar zu sein. Ihren Nine-to-five-Job hat Jen Gilroy an den Nagel gehängt, um sich mit Liebesromanen in die Herzen ihrer Leserinnen zu schreiben.

Weitere Bücher:

Dort, wo ich dich finde, Wenn ich dir nahe bin, Du bist mein Zuhause, u.v.m.

Fazit: **** Der Roman „mein einiger Wunsch bist du“ von Jen Gilroy ist im Penguin Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 464 leicht lesbare und sommerliche Seiten, die einen über die Magie und den Sinn und Unsinn von Wünschen nachdenken lassen.

Hasenjagd!

Rabbits

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Rabbits: Spiel um dein Leben

Hasenjagd!

Diane Jordan

Die Fortsetzung des Hörspiel – Prequels „Rabbits“ passt für mich perfekt zur Ferienzeit. Ich freue mich auf erneuten Nervenkitzel und das virtuelle mp3-Game als kleine Auszeit, da es für mich „andere“ Unterhaltung als sonst darstellt. Das Cover der MP3-CDs ist auffällig, der Schriftzug „Rabbits“ in leuchtendem Orange und schwarz-grau mit vielen kleinen Ornamenten oder Codes ist der Hase gestaltet. Das Gesamtbild macht auf mich einen kreativen, stimmigen und passenden Eindruck und passt auch perfekt zu Teil 1, die ich auch schon besitze und sehr gut fand. Meine Augen bleiben diesmal an dem Schriftzug: „Spiel um dein Leben“ hängen. Das verspricht doch ordentlich Spannung und Action, wie ich finde. Im Inneren der stabilen Papphülle findet man diesmal eine CD, die mit dem weiter oben erwähnten Hasen bedruckt ist, ich finde das das schon ein wahrer Eyecatcher ist, wenn ihr mich fragt. Im Booklet befinden sich die Kapitelüberschriften, was mir ganz gut gefällt, da ich so schon mal ein wenig luschern kann, was mich erwartet und auch falls ich beim Hören gestört werden sollte für ein besseres Widerfinden sorgt. Die MP3-CD hat eine Laufzeit von zirka elf Stunden. Der Plot ist auf den ersten Blick etwas verwirrend, was mich aber weniger stört, denn ich bin mega gespannt, was mich diesmal erwartet. Und so lausche ich der Einleitung, „Bloß ein blöder Specht“, „in der Spielhalle des Magiers“ bis zu „Notizen zum Spiel“ gebannt. Aber auch „Rhabarber wächst so schnell, dass man es hören kann“, „Alle in einem Boot“ oder „Alles was nicht Rabbits ist“ faszinieren mich. Trotzdem finde ich ihn aber irgendwie mitreißend und sehr spannend.  Fast ein wenig wie bei einer Tüte Chips, wo man auch nie ein Ende findet, mir zumindest geht es da so. Die Fortsetzung wird auch diesmal von recht bekannten Sprechern atmosphärisch dargestellt und gesprochen. Was mir gut gefällt, denn nichts ist schlimmer als eine quäkige Stimme und das über viele Stunden. Witzig finde ich auch in Kapitel 53 den Hinweis: „Auf keinen Fall spielen!“ Kicher 😉 etwas spät für mich, oder? Die Handlung wirkt zunehmend mysteriös, seltsam und unerklärlich auf mich, was aber auch kein Wundert ist, da ich mich in der Gamer-Szene sonst nicht so tummle und ehrlich gesagt auch Mathematik oder Physik nicht so mein Ding sind. Daher wirkt es irgendwie kryptisch und undurchschaubar, aber auch irgendwie reizvoll auf mich, auch durch die paranormalen Phänomene. Der Spannungsbogen scheint mir durchaus gelungen. Die Wortwahl und der Sprachgebrauch ebenso. Für das vorgestellte Szenario wirkt es authentisch. Im vorliegenden „Rabbits-Hörspiel“ ist das Finden und Befolgen von Verbindungen und Mustern notwendig, mit der Konsequenz, dass der Spieler stets aufmerksam und gehetzt unterwegs ist. Aber für eine kurze Auszeit und ein Abtauchen in eine andere Welt, bestens geeignet. Das Hörbuch ist zudem ungewöhnlich und scheint meiner Meinung nach, gut recherchiert zu sein, da einiges an Fachwissen zur Gamer-Szene dem Zuhörer geboten wird. Und es macht irgendwie süchtig zu erfahren, was da so vor sich geht und passiert. Und ich bin mir nicht sicher, ob man hier noch von Zufall sprechen kann. Da sind schon einige Ereignisse im Plot, für die es keine kausale Erklärung gibt und die durchaus Nervenkitzel versprechen. 

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Wer spielt, der schweigt.

Finde die Tür, die Pforte, die Brunnen und Orte.

Wer spielt, der schweigt. 

Tritt durch die Tore von Leben und Hölle. 

Wer spielt, der schweigt.

Die Wächter sind wachsam und allzeit zur Stelle.

Wer spielt, der schweigt – für alle Zeit. (aus dem Booklet der Vorgeschichte)

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Inhalt: 

Deine Mitspieler: unbekannt. Die Regeln: tödlich. Der Einsatz: Dein Leben.

Es ist ein normaler Arbeitstag. Du siehst auf die Uhr: 4.44. Du checkst deine Mails, und 44 ungelesene Nachrichten warten auf dich. Schockiert realisierst du, dass heute der 4. April ist – der 4.4. Und als du in dein Auto steigst, um nach Hause zu fahren, zeigt der Kilometerzähler 44.444 an.

Zufall? Oder hast du gerade RABBITS für dich entdeckt?

Seit vielen Jahren hat K keine Familie mehr und kann sich nur noch auf zwei enge Freunde verlassen – Chloe und Baron. Gemeinsam sind sie süchtig nach RABBITS. Niemand weiß genau, seit wann dieses geheime Spiel im Untergrund existiert. Wann endlich die nächste Runde beginnt. Wer mitspielt. Was der Gewinner bekommt. Doch diese eine Regel ist klar: Die Spieler dürfen nicht darüber sprechen. Und wer gegen die Regel verstößt, schwebt in Lebensgefahr. So wie ein berühmter Ex-Spieler, der K einen Auftrag erteilt und plötzlich spurlos verschwindet. Alarmiert schlägt K alle Warnungen in den Wind und fängt an, den Hinweisen zu folgen – ohne zu ahnen, dass die gefährlichste RABBITS-Runde aller Zeiten längst begonnen hat.

Der Autor:

Terry Miles ist preisgekrönter Filmemacher, Schöpfer der amerikanischen Public Radio Alliance und Producer der erfolgreichen Podcasts »RABBITS«, »Tanis«, »The Last Movie« und »Faerie« sowie Co-Produzent von »The Black Tapes«. Zwischen Ost- und Westküste der USA pendelnd, verbringt er seine Zeit damit, die mysteriösen Rätsel rund um RABBITS zu erforschen.

Die Sprecher:

Toini Ruhnke, 1993 geboren, absolvierte die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Schon während ihres Studiums stand sie immer wieder vor der Kamera, u. a. für »Die Pfefferkörner« oder »Notruf Hafenkante«. Seit der Spielzeit 2018/2019 gehört sie fest zum Ensemble des Hamburger Thalia Theaters.

Timmo Niesner, geboren 1971 in Berlin, hatte seinen Durchbruch als 12-Jähriger in der Fernsehserie »Ich heirate eine Familie«. Heute ist er vor allem als Synchronsprecher, -regisseur und Dialogbuchautor tätig. Er ist die deutsche Stimme von Oscargewinner Eddie Redmayne (»Die Entdeckung der Unendlichkeit«, »The Danish Girl«), spricht die Figur des Spock in der Star Trek Filmreihe und synchronisierte Elijah Wood in der Rolle des Frodo Beutlin in der Verfilmung von »Der Herr der Ringe«.

Weitere:

Rabbits – Dein Spiel. Dein Risiko (Prequel)

Fazit:

**** Das Hörspiel “Spiel um dein Leben“ von Terry Miles ist im „der Hörverlag“ erschienen. Auch diese Lesung hat eine Sogwirkung, der man sich als Zuhörer kaum entziehen kann und die mich auch diesmal gut unterhalten hat.  

Auf großer Fahrt …

Pik reist nach Amerika

Pik reist nach Amerika

Diane Jordan

Auf großer Fahrt …

Mein neuestes Buch ist ein ganz besonderes Buch. Glaubt ihr nicht? Aber sicher 😉. Der Jugendroman „Pik reist nach Amerika“ von Franz Werner Schmidt ist ein wahrer Kinderbuchklassiker der erstmals 1927 erschien und in den 50ziger Jahren zahlreiche Auflagen erlangte. In meiner Jugendzeit ist es mir aber leider nicht in die Finger geraten, jetzt wurde das kleine 12×19 cm große gebundene Buch noch einmal neu aufgelegt, was mir prima gefällt, denn auch als Erwachsener mag ich solche Geschichten noch gerne lesen. Das Cover scheint mir vortrefflich gelungen. Als Betrachter sieht man einen kleinen Jungen sowie ein kleines, rotbraunes Eichhörnchen hinter seinem Rücken. In der Ferne auf dem Wasser zeigt sich ein großer Ozeandampfer. Umrahmt ist das Cover mit einem Ornament kleiner Eichhörnchen. Der Klappentext zieht mich schnell in den Bann. Die Protagonisten sind gut gewählt und authentisch beschrieben. Als Leser lernt man das ärmliche Pflegekind Ben, den reichen Terry Adelström, deren Familien sowie das niedliche Eichhörnchen Pik kennen. Der Literaturklassiker startet mit der Abreise der Familie Adelström und der Entführung des kleinen Eichkaters. Terry stiehlt dieses Ben und begibt sich mit diesem auf das große Passagierschiff auf den Weg nach Amerika. Ben lässt sich das natürlich nicht gefallen und versucht seinen tierischen Freund wieder zu bekommen. Das das nicht ohne allerlei Action und Aufregung von statten geht, ist wohl klar. Das Lesealter für dieses feine Büchlein ist ab 8 Jahren, allerdings denke ich, dass es dann vielleicht allerlei Fragen vom „jungen Leser“ zur Lektüre gibt. Einige Szenen, die der kleine Ben als Küchenjunge auf dem Schiff zur damaligen Zeit erlebt, kann man sich besser als älterer Leser vorstellen. Und dass es so etwas wie Prügelstrafe gab und dass Kinder ohne einen triftigen Grund ein paar Backpfeifen oder mehr bekamen, ist für die heutige Jugend sonst wohl nicht so leicht zu verstehen. Und als Leser merkt man erst, dass man schon älter ist, wenn die Worte „historisch“ oder „Postkarte“ einem noch geläufig sind. Schmidt gelingt es aber sehr gut das große Abenteuer, die Tierliebe sowie Verantwortung dafür in Worte zu fassen. Der Schreibstil ist leicht verständlich und der Thematik angepasst. Das kleine rotbraune Nagetier mit dem buschigen Schwanz sowie die Romanhelden wachsen dem Leser schnell ans Herz, mir ging es bei dieser nostalgischen Reise in die Vergangenheit zumindest so.

Inhalt:

Das gibt es doch nicht! Pik, ein zahmes Eichhörnchen, ist Bens Ein und Alles. Doch dann kommt Terry und stiehlt es … und dass ausgerechnet kurz bevor Terry mit seinen reichen Eltern eine Reise nach Amerika antritt. Terry nimmt Pik mit an Bord. Und für Ben ist eines klar: Er muss hinterher und seinen Pik zurückbekommen. – Franz Werner Schmidts klassische, temporeiche Abenteuergeschichte für kleine Leser erschien erstmals 1927 und erfuhr in den 1950er-Jahren zahlreiche Auflagen. Nicht zuletzt Wolfgang Herrndorf war begeistert von diesem Kinderbuch, das ihn zu »Tschick« inspirierte.

Fazit:

***** Das Buch “Pik reist nach Amerika“ ist im Anaconda Verlag erschienen. Es hat 96 unterhaltsame und spannende Seiten, die mir sehr gut gefallen haben und die ich gerne den kleinen und großen Lesern weiterempfehle. Gut gefällt mir, dass weit verbreitete Werte, wie Liebe, Ordnung, Gerechtigkeit oder Freundschaft, wie ein gut geschnürtes Paket in dieser kleinen Geschichte zum Leser transportiert werden.

Frau Nüssli

Lebensretter …

Leuchtfeuer

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Lebensretter …

Diane Jordan

Leuchtfeuer: Die Schwestern vom Waldfriede

Ich habe eine Vorliebe für Berlin, alte Gebäude und Arztserien und finde daher auch die großangelegte Saga von Corina Bomann prima. Diese ist nach wahren Begebenheiten geschrieben, inspiriert von der Chronik einer Krankenschwester erzählt die Erfolgsautorin die packende Geschichte der Berliner Waldfriede-Klinik. Im Mittelpunkt des fiktiven historischen Plots geht es um Aufopferung, Pflege, Liebe, Freundschaften und allerlei dramatische Momente. Das Cover reiht sich perfekt in die neue Serie ein. Als Betrachter sieht man das Krankenhaus im lichten Schein und etwas Dunst. Es wirkt fast wie aus einer anderen Welt. Drum herum ist eine gepflegte Parkanlage mit saftigen grünen Bäumen. Am linken Bildrand sieht man in einer roten Tracht eine junge Frau, das Gesicht ist angeschnitten, sie blickt zur Klinik. Am rechten Arm trägt sie eine rote Kreuz-Binde. Der Titel Leuchtfeuer ist erhaben und in Goldprägung aufgetragen. Die Protagonisten Hanna Richter, Dr. Louis Conradi, Lilly oder Rudolph Kirsch wirken menschlich und lebensecht. Der Schreibstil und die Wortwahl von Bomann begeistern mich ebenfalls. Bildgewaltig und detailgetreu, historische Hintergründe wirken gut recherchiert, Fakten werden gut und flüssig zum Leser transportiert. Emotional und bewegend werden Gefühle, Liebe sowie der „braune Terror“ von der Autorin schriftstellerisch gemeistert. Die Handlung ist aufwühlend und geht unter die Haut, fast wie bei einer Injektion, bei der sich die gelösten Arzneimittel im Körper verteilen. Das bewegende Schicksal der vorgestellten Heldinnen berührt mich sehr. Ein Zeitdokument, was mich vorsichtshalber ein Päckchen Taschentücher nahe der Lektüre legen lässt, denn ich leide meist ja höllisch mit meinen Romanfiguren mit und vergieße auch hin und wieder ein paar Tränen. Der Erzählerin gelingt es phänomenal, sich in den Klinikalltag hineinzuversetzen. Die Sorgen und Nöte der Patienten werden glaubhaft in Szene gesetzt.

Der Spannungsaufbau ist auch bei dieser grandiosen Fortsetzung geglückt. Die zahlreichen Seiten fliegen beim Lesen nur so vor meinen Augen dahin. Ich möchte unbedingt erfahren, was da so passiert und vor sich geht und selbstverständlich auch, was Lilly für ein „dunkles Geheimnis im Nacken“ hat. Die Zeitreise nach 1925 ist unheimlich spannend. Die Politik um 1933 ist geprägt durch die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler. Beklemmend und gut wiedergegeben.

Inhalt:

Eine mutige Kinderschwester kämpft für ihre kleinen Patienten und ihr eigenes Glück. Die mitreißende Waldfriede-Saga geht weiter!

Berlin-Zehlendorf, 1933. Gerade als sich das Waldfriede endlich einen Namen gemacht hat und Klinikleiter Conradi in die Berliner Chirurgische Gesellschaft aufgenommen wird, ziehen mit der Machtergreifung der Nazis dunkle Wolken am Horizont auf. Plötzlich steht das Waldfriede und sein Personal unter Beobachtung. Doch die junge Kinderschwester Lilly sorgt sich weniger um sich selbst als um ihre kleinen schutzbedürftigen Patienten und die Menschen, die ihr nahestehen: Längst hat sie erkannt, dass ihre Gefühle für den Arzt Rudolph Kirsch über ein rein berufliches Verhältnis hinausgehen. Sie ahnt, dass sie nicht als Einzige ein Geheimnis verbirgt. Die Zeiten werden immer bedrohlicher, und Lilly immer verzweifelter: Soll sie alles riskieren – um am Ende vielleicht alles, was ihr am Herzen liegt, zu verlieren?

Die Autorin:

Corina Bomanns Romane sind mit einer Gesamtauflage von über zwei Millionen Exemplaren nicht aus den Bestsellerregalen wegzudenken. Mit ihren beliebten historischen Sagas steht sie regelmäßig auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste – so zuletzt mit den Bänden »Die Farben der Schönheit. Sophias Triumph« und »Die Frauen vom Löwenhof. Mathildas Geheimnis«. Mit ihrer neuen Romanreihe um die Berliner Klinik Waldfriede erfüllt sie sich einen Herzenswunsch: Inspiriert durch die echte Chronik des Hauses, von deren Existenz sie während eines Aufenthalts dort erfuhr, möchte sie der Klinik und ihrer ereignisreichen Geschichte ein Denkmal setzen und macht sie zum Schauplatz einer großen historischen Saga. Corina Bomann lebt in Berlin-Zehlendorf – in direkter Nachbarschaft zur Waldfriede-Klinik.

Weitere Bücher:

1. Sternstunde. Die Schwestern vom Waldfriede

3. Sturmtage. Die Schwestern vom Waldfriede

4. Wunderzeit. Die Schwestern vom Waldfriede

5. Farben der Schönheit 1-3

6. Die Sturmrose

7. Ein Zimmer über dem Meer u.v.m.

Fazit:

***** Der Roman „Leuchtfeuer“ von Corina Bomann ist im Penguin Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 624 mitreißende Seiten, die mir wieder fantastisch gefallen haben und die mich jetzt schon sehnsüchtig auf Teil 3 dieser tollen Saga warten lassen.

Hartes Leben „Bräuteschule“ …

Findelmädchen

Findelmädchen: Aufbruch ins Glück

Hartes Leben „Bräuteschule“ …

Diane Jordan

Manche Bücher packen einen von der ersten bis zur letzten Seite. Mein neuester Roman „Findelmädchen“ von Lilly Bernstein ist so ein Buch. Das Cover des Taschenbuchs ist perfekt und treffend. Als Betrachter sieht man die Silhouette von Köln. Diese ist teilendsättigt und leicht im Dunst. Auf einer Brücke aus Kopfsteinpflaster stehen zwei Mädchen. Das größere hat einen lustigen Pferdeschwanz, ein adrettes Blüschen und ein kariertes Röckchen. Dicht daneben steht ein kleines dunkelhäutiges Mädchen mit krausen Haaren, was sich freundlich lächelnd umschaut. Die Szene wirkt anrührend und passt perfekt zum Plot. Der Klappentext überzeugt mich sofort. Eine Familiensaga ganz nach meinem Geschmack. Die Protagonisten sind fein erdacht und authentisch beschrieben. Helga, Jürgen, deren Ersatzfamilie sowie Familie wirken lebensecht. Der Schreibstil von Lilly Bernstein ist sensationell. Mitreißend, gefühlvoll und emotional aufs Papier gebracht. Die geschilderten Szenen gehen unter die Haut. Ich bin ganz begeistert. So ein tolles Buch habe ich lange nicht mehr gelesen. Der Spannungsbogen zieht sich durch das gesamte Buch. Begonnen wird im Dezember 1954, der Leser erfährt von Helga und Jürgen und deren Schicksal. Dieses berührt schon sehr. Ebenfalls die spätere Familienzusammenführung mit dem Vater durch den Kindersuchdienst und den französischen Ersatzeltern der beiden. Die Handlung spielt in verschiedenen Zeitebenen und wird durch verschiedene Erzähler dem Leser nach und nach nähergebracht. Besonders spannend wird die Geschichte durch regelmäßige Tagebucheintragungen der „verschollenen“ Mutter der Geschwister, was mir sehr gut gefällt. Puzzlestück um Puzzlestück wird eine grandiose Geschichte daraus. Lilly Bernstein gelingt es durch eindringliche und emotionale Schilderungen, den Leser in den Bann zu ziehen. Toll recherchiert und fein mit den Romanfiguren umgesetzt. Der Traum von Bildung und Beruf, Emanzipation und dem Rollenbild der Frau auf der einen Seite, versus der „unmenschlichen“ Bedingungen, die Findelkinder und ganz besonders die „Besatzungskinder“ aushalten und ertragen mussten, ist fantastisch beschrieben. Ich musste beim Lesen ein paarmal mit den Tränen kämpfen. Auch die für uns heute anmutenden „merkwürdigen“ Gesetze, die es zur damaligen Zeit gab, wie zum Beispiel die „Kuppelei“. Undenkbar heute, aber früher gang und gäbe. Ebenso wie der Besuch bei der „Engelmacherin“, die „illegale“ Schwangerschaften unterbrach. Schüttel, gruselig! Der Roman ist eine tolle Mischung aus Familiensaga und Gegenwartsliteratur, Wirtschaftswunder und Nachwehen des Krieges. Die „Bräuteschule“ und das „Waisenhaus“ sowie die kaltherzigen Nonnen werden so gekonnt beschrieben, dass man meint das alles selber erlebt zu haben. Zudem kommen mir Schilderungen meiner Mutter (Jahrgang 1943) in den Sinn, die im Sauerland selber auf einem von Nonnen geführten Gymnasium unterrichtet wurde. Damals musste sie als „Försters Töchterlein“ noch Stöcke aus dem Wald mitbringen, denn die „Prügelstrafe“ gab es damals noch. Allerdings berichtete meine Mutter, dass sie die Stöcke, die sie dort abliefern musste vorher dick mit Zwiebeln eingerieben habe, damit die eher brechen, wenn die Schülerinnen gehauen wurden und meist traf es sie zuerst, da sie immer für einen Streich zu haben war…. Da muss man doch schlucken, was für harte Zeiten, genau wie in dem vorliegenden Roman. Zum Glück wird am Ende fast alles gut! Und ich möchte nicht spoilern und zu viel verraten, aber dieses Buch mussssssss unbedingt gelesen werden! Und: „by the way“: Für das Cover-Foto habe ich Teile meiner über 50 Jahre alten Puppenstube genutzt und auch drei gedrechselte Holzmurmeln, die im Buch eine zentrale Rolle spielen …. Achtet mal drauf ,-)!

Inhalt:

Das Wirtschaftswunder und die Nachwehen des Krieges: Eine junge Frau erkämpft sich ihren Weg

Köln 1955: Die 15-jährige Helga und ihr Bruder Jürgen leben endlich wieder bei ihrem aus russischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrten Vater. Von der Mutter fehlt seit Kriegsende jede Spur. Der Vater baut sich mit einem Büdchen eine neue Existenz auf, Jürgen beginnt bei Ford. Helga aber, die sich nichts sehnlicher wünscht, als aufs Gymnasium zu gehen, soll sich in der Haushaltungsschule auf ein Leben als Ehefrau vorbereiten. Während eines Praktikums im Waisenhaus muss sie entsetzt mitansehen, wie schlecht die Kinder dort behandelt werden. Schützend stellt sie sich vor ein sogenanntes »Besatzerkind«. Und sie verliebt sich. Doch die Schatten des Krieges bedrohen alles, was sie sich vom Leben erhofft hat …

Die Autorin:

Lilly Bernstein ist das Pseudonym der Kölner Journalistin und Autorin Lioba Werrelmann, deren Debütroman Hinterhaus 2020 mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde. Sie stammt aus einer Bäckersfamilie und wuchs zwischen Laden und Backstube auf. Ihre Mutter ist ebenfalls Bäckerskind und hat die Nachkriegszeit noch in lebendiger Erinnerung. Trümmermädchen – Annas Traum vom Glück ist Lilly Bernsteins persönlichster Roman. Mit seiner Veröffentlichung geht für die Autorin ein Herzenswunsch in Erfüllung.

Weitere Bücher:

Trümmermädchen

Fazit: ***** plus, plus, plus! Der Roman „Findelmädchen“ von Lilly Bernstein ist im Ullstein Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 592 emotionale Seiten, die sehr gut recherchiert sind und voller Herzenswärme geschrieben wurden.

Plüschohr – Knopf im Ohr … 

Lieblingsteddy Bär von Steiff

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Plüschohr – Knopf im Ohr …

Fräulein Steiff

Diane Jordan

Ich oute mich mal als leidenschaftliche Leserin von Biografien. Lesetechnisch tauche ich dazu gern in das Leben anderer Personen ein, wie bei meinem neuesten Roman “Fräulein Steiff“ von Maren Gottschalk. Dieses dicke, gebundene Buch nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise durch das Leben der Margarete Steiff. Besonders toll, da ich seit über 50 Jahren selbst einige Steiff-Tiere mein Eigen nennen darf. Diese lebensbejahende und mutige Frau, die vor über 173 Jahren gelebt hat, bewundere ich sehr, ebenso wie ihr emsiges Streben und Schaffen. Der Roman beginnt mit einem Register über die wichtigsten historischen Personen, also Fräulein Steiffs Freunde, Verwandte sowie Bekannte und einige erfundene Personen werden dem Leser dort kurz vorgestellt. Weiter geht es mit einem liebenswerten, warmherzigen Prolog über einen verletzten Teddy, der mich gleich in den Bann gezogen hat, da ich diese pelzigen Gesellen selber sammle und liebe. Jetzt folgen einige Zeitsprünge. Der Plot gliedert sich grob in zwei Erzählstränge, thematisiert werden die Jahre 1849 bis 1907. Das bewegte Leben, die Krankheit (Kinderlähmung), der Beruf sowie die Entstehung des kleinen Stoffelefanten in Form eines Nadelkissens sowie der Bau der ersten richtigen Steiff-Fabrik werden gut und verständlich wiedergegeben. Die Seiten fliegen beim Lesen nur so vor meinen Augen dahin, die Spannungskurve zieht sich durch den gesamten Roman. Die junge Margarete Steiff kämpft gegen viele Widerstände und als erfolgreiche Unternehmerin zur damaligen Zeit zu starten und anerkannt zu werden, stelle ich mir doppelt schwer vor. Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und detailreich beschrieben. Soviel Wissen geschickt zwischen zwei Buchdeckeln zu präsentieren, ist schon eine Kunst für sich. Die mir vorher unbekannte Autorin werde ich mal im Auge behalten und auch bei ihren anderen Büchern stöbern. Mein vorliegender Roman über das Leben des „Fräulein Steiff“ punktet mit viel Insiderwissen zum Leben meiner Romanheldin, was mir prima gefällt. Die Schilderungen und Erlebnisse werden mitreißend und emotional packend wiedergegeben. Dadurch wirkt das Ganze für mich als Leserin greifbar und echt. Manche Szenen wurden durch die Autorin so gut geschildert, dass ich fast das Gefühl hatte, die Protagonistin und ihr Umfeld selber zu kennen. Beeindruckend zudem die unzähligen Steine, die Margarete Steiff in den Weg gelegt wurden. Und die sie tatkräftig und humorvoll nach und nach, trotz ihrer körperlichen Beeinträchtigungen, beseitigt hat. Tirer Chapeau (Hut ziehen) vor dieser großartigen Leistung und vor dieser wundervollen Frau und ihrem lebensüberdauern Werk, was bis heute große und kleine Steiff-Tier-Fans verzückt, mich eingeschlossen.

Inhalt:

Ein starker Wille, Humor und eine ausgeprägte Neugier – schon als kleines Mädchen will die 1847 im schwäbischen Giengen geborene Margarete die Welt erobern. Selbst nachdem sie unheilbar an Kinderlähmung erkrankt und nie wieder wird laufen können, lässt sie sich den Lebensmut nicht nehmen. Entschlossen folgt sie ihrem Ziel, unabhängig zu sein, und setzt nicht nur ihren Wunsch durch, Schneiderin zu werden, sondern eröffnet auch ein florierendes Filzgeschäft. Und dann kommt der Tag, der alles verändern wird: Margarete näht aus einer spontanen Laune heraus ein Nadelkissen in Gestalt eines Elefanten. Als sie es ihrem kleinen Neffen in die Hände legt, scheint das Tier auf magische Weise zum Leben zu erwachen – und da hat Margarete plötzlich eine Idee …

Die Autorin:

Maren Gottschalk wurde 1962 in Leverkusen geboren. Sie studierte in München Geschichte und Politik und promovierte über Geschichtsschreibung. Seit 1991 schreibt sie Beiträge für die WDR-Radiosendung ZeitZeichen und verfasst daneben Biographien und Romane. Sie lebt in Leverkusen und arbeitet in Köln.

Weitere Bücher:

Wie schwer ein Menschenleben wiegt: Sophie Scholl, Frida: Roman, Factory Man. Die Lebensgeschichte des Andy Warhol, Die Morgenröte unserer Freiheit: Die Lebensgeschichte des Nelson Mandela, Königinnen: Fünf Herrscherinnen und ihre Lebensgeschichten, Die Farben meiner Seele: Die Lebensgeschichte der Frida Kahlo, Jenseits von Bullerbü: Die Lebensgeschichte der Astrid Lindgren, Die Symmetrie der Liebe, u.v.m.

Fazit: ***** Der Roman „Fräulein Steiff“ von Maren Gottschalk ist im Goldmann Verlag erschienen. Das gebundene Buch hat 416 Seiten über eine bemerkenswerte Persönlichkeit.

Kuscheltiere

Das weisse Gold …

Rosensalz

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Himmel über dem Salzgarten

Das weiße Gold …

Diane Jordan

Salz gibt es bestimmt in fast jedem Haushalt. Aber wusstet ihr auch, dass es da große Unterschiede und unzählige Sorten gibt, wie Steinsalz, Meersalz, Flor de Sal, Rotes Hawaii-Salz oder Persisches Blausalz? In meinem neuesten Roman „Himmel über dem Salzgarten“ von Tabea Bach geht es um eine emotionale Geschichte über Liebe und Familie und den Mut, das Richtige zu tun. Der Plot spielt auf der kanarischen Insel La Palma und sollte nicht, wie es mir erst passiert ist, mit „Palma de Mallorca“ verwechselt werden. Also immer gut in Erdkunde aufpassen 🙂. Aber Spaß beiseite, Sommerzeit ist Lesezeit – jedenfalls bei mir. Und so habe ich mich sehr über die Fortsetzung des Romans gefreut, da ich nun endlich erfahre, wie es meiner Romanheldin Julia mit ihrer großen Liebe Álvaro geht. Das Cover gefällt mir prima, passt es doch hervorragend zum ersten Teil. Der wehende Seidenschal hat Wiedererkennungswert und ist ein echter Eyecatcher, jedenfalls in meinen Augen. Das Namensregister im Buchumschlag finde ich hilfreich, sind es doch einige Welten, in denen man sich als Leser zurechtfinden muss. Der Schreibstil der Autorin wirkt authentisch und echt. Die Charaktere Julia, Álvaro, Jens, Emil, Tanja oder Amelie sind liebevoll erdacht und gut beschrieben. Neben den genannten Romanfiguren gibt es noch zahlreiche Nebenfiguren, die ebenfalls wichtig für den Verlauf der Geschichte sind. Allerdings ist Julias Bruder ein echtes Ekelpaket und mir ganz und gar nicht sympathisch, ebenso wie seine überfallartigen Auftritte. Ich liebe den gewählten Schauplatz besonders und kann mir das Ganze so auch noch besser vorstellen.

Ich mag das Zitat: „Einen Freund kennt man erst dann gut, nachdem man viel Salz mit ihm gegessen hat“ (Aristoteles), das gleich am Anfang des Taschenbuchs steht. Sicherlich liegt viel Wahrheit in diesem Ausspruch und bestimmt haben die meisten auch schon solche Erfahrungen gemacht. Teil 2 der Salzgarten-Reihe kann unabhängig von Teil 1 gelesen werden, ich empfehle aber mit „Sonne über dem Salzgarten“ zu starten. Die meisten Protagonisten kommen dort schon vor und natürlich ist es schön zu sehen, wie deren weitere Entwicklung verläuft. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Die Beschreibungen lassen beim Lesen mein Kopfkino anspringen.

…“die untergehende Sonne brachte den Himmel über dem Atlantik zum Erglühen. Der gesamte Himmel schien in Flammen zu stehen, gefärbt in unfassbar vielen Schattierungen von Gelb-, Orange- und Rottönen. Das Meer wirkte wie aus flüssigem Gold“ …

Da kommt doch Fernweh auf. Ich jedenfalls will sofort auf die beschriebene Insel! Und der Plot ist auch in Teil zwei durchaus spannend. Die Spannungskurve baut sich nach und nach auf und hat einige unvorhergesehene Überraschungen für den Leser parat. Meine Romanheldin Julia muss jedenfalls einiges aushalten, bis sich die Wolken am Himmel über dem Salzgarten verziehen. Zudem läuft einem beim Lesen oft das Wasser im Munde zusammen, da in dem vorliegenden Roman schmackhafte und leckere Rezepte für die ein oder andere Köstlichkeit verraten werden. Julias Salzkaramellbonbons und das Rosensalz werde ich am Wochenende nachmachen. Ich bin jetzt schon so gespannt, ob mir das auch so toll gelingt, denn irgendwie muss ich die Zeit, bis es etwas Neues aus der Salzgarten-Saga gibt, ja sinnvoll überbrücken …

Seufz…, denn „Weihnachtszauber im Salzgarten“ ist erst in Vorbereitung.

… „Denn das Glück ist eine Insel“ …

Inhalt:

Julia und Álvaro sind glücklich miteinander. Der traditionelle Salzgarten mit seinem erlesenen Meersalz ist erfolgreich. Julias kleines Restaurant wird immer beliebter. Alles könnte so schön sein, wenn nicht ausgerechnet Jens, Julias Bruder und Vater ihres Patensohns Emil, ganz in der Nähe eine Tauchstation für Touristen eröffnen wollte. Denn zu Jens‘ Plan gehört, dass einige Unterwasserfelsen gesprengt werden, damit er Zugang zu weiteren Tauchgründen bekommt. Doch diese Sprengungen würden das gesamte Ökosystem an diesem Küstenabschnitt gefährden – und natürlich auch den Salzgarten.

Kann Julia den Salzgarten und die einzigartige Unterwasserwelt retten? Muss sie sich entscheiden zwischen ihrer Familie und dem Mann, den sie liebt?

Ein mitreißender Roman um Liebe und die Erkenntnis, dass man die Vergangenheit loslassen muss, um bereit für die Zukunft zu sein.

Die Autorin:

Tabea Bach war Operndramaturgin, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Sie wuchs in Süddeutschland und Frankreich auf. Ihr Studium führte sie nach München und Florenz. Heute lebt sie mit ihrem Mann in einem idyllischen Dorf im Schwarzwald.

Weitere Bücher:

Sonne über dem Salzgarten (Band 1), Seidenvilla (Band 1- 4), Kamelien-Insel (Band 1- 4), Sterne über dem Salzgarten (Feb. 23), u.v.m.

Fazit: ***** Der Roman „Himmel über dem Salzgarten“ von Tabea Bach ist im Lübbe Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 352 mitreißende Seiten, tolle Rezepte und eine Menge Infos über Salz.

Rosengarten

Machtspiele …

Thriller

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Diane Jordan

Machtspiele …

Den neuen Thriller „Der Plan“ von Julie Clark habe ich sehnsüchtig erwartet, da mir „Der Tausch“ schon sehr gut gefallen hat. Meine Erwartungen an dieses Buch sind also sehr hoch. Das Cover ist zudem ganz nach meinem Geschmack. Als Betrachter sieht man eine dunkle, bedrohliche Welle auf sich zurasen, die alles zu verschlucken scheint. Darüber ist in roter Schrift der Titel eingefügt. Dieses Rot signalisiert mir die Bedrohung, aber auch die Stärke und die Dynamik, die in diesem Buch zu stecken scheint. Gestartet wird mit einer Widmung, die auf den ersten Blick mysteriös erscheint. Später aber durchaus Sinn ergeben.

…“Für Pap-Pap, der mir gesagt hat, dass ich es kann. Für Mum, die mir gezeigt hat, dass ich es kann“ …

Der Thriller beginnt in der Gegenwart und macht dann einen Zeitsprung in die Vergangenheit in Los Angeles. Die Erzählweise ist in der Ich-Perspektive. Die Protagonistinnen heißen Kat & Meg. Die beiden sind grundverschieden und ein wenig wie „Tag und Nacht“, was für mich einen zusätzlichen Kick, beim Lesen des Buches gibt. Kapitel für Kapitel und Seite um Seite wird es spannender. Meg will sich endlich zurückholen, was ihr gehört. Von dem Mann der ihr alles genommen hat. Sie hat den perfekten Plan entworfen und will nichts dem Zufall überlassen. Der Plot ist eine großartige Mischung aus Lüge und Manipulation sowie geballter Frauenpower. Die verdeckte Einflussnahme geschieht geschickt, durch Erzeugen von Angst und steigert sich von Kapitel zu Kapitel. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lesenswert. Die Wortwahl angemessen und der Spannungsaufbau gelungen. Ein Cocktail aus Täuschung und Rache, gewürzt mit der ein oder anderen Sensation. Beim Lesen weiß man nie so genau, wer Freund oder Feind ist und ob die angestrebte Gerechtigkeit am Ende siegt. Kat hat zehn Jahre darauf gewartet, dass die Frau wieder auftaucht, die ihr Leben zerstört hat. Besonders die persönliche Vergeltung für das persönlich erlittene Unrecht blitzt immer wieder wie eine scharfe Messerspitze zwischen den Seiten hervor. Wird Kat Megs Plan auffliegen lassen? Ich könnte mir diesen Thriller gut als Verfilmung vorstellen, da er alle Zutaten besitzt, die dieses Genre ausmachen.

Inhalt:

Der neue packende Thriller der Nr.-1-SPIEGEL-Bestsellerautorin – Zwei Frauen. Ein Plan. Und die Frage: Freundin oder Feindin?

Meg ist eine Meisterin der Täuschung, und sie hat nur ein Ziel: Gerechtigkeit. Sie schleicht sich in die Leben skrupelloser Männer, die sich auf Kosten von Frauen bereichern, und bringt diese um ihr Vermögen und ihren guten Ruf. Doch nun wird es Zeit für ihren letzten Plan: Endlich will sie den Mann zu Fall bringen, mit dem alles begann. Aber sie ahnt nicht, dass ihr jemand auf den Fersen ist. Es ist eine Frau. Und auch sie will Rache …

Die Autorin:

Julie Clark wuchs in Santa Monica auf. Während sich ihre Freunde auf Surfbrettern in die Wellen stürzten, las sie lieber Bücher am Strand. Nach dem Studium arbeitete sie in Berkeley an der University of California. Dann kehrte sie zurück nach Santa Monica, wo sie heute mit ihren beiden Söhnen und einem Goldendoodle lebt und als Lehrerin tätig ist. Mit ihrem gefeierten internationalen Debüt »Der Tausch« eroberte sie die SPIEGEL-Bestsellerliste im Sturm und stand wochenlang auf Platz 1.

Weitere Bücher:

Der Tausch, u.v. Englisch sprachliche Bücher

Fazit: ***** Der Thriller „Der Plan“ von Julie Clark ist im Heyne Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 384 fintenreiche Seiten, die spannender nicht sein können. Genial geschrieben und mein unbedingter Kauftipppppp 🙂 für den Lese-Sommer 2022.

Steiff …

Bärenliebe …

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Nicht ohne meinen Teddy🍀

Mein Lieblingskuscheltier und mein treuester Reisegefährte kommt aus Wien vom Flohmarkt. Ich habe ihn als Schülerin während einer Stufenfahrt angeschafft und um ihn zu ergattern, ein blutiges Knie kassiert. Aber das war sofort vergessen, als ich meinen Bären endlich mein Eigen nennen konnte❤️!

(Rezension demnächst auf meinem Blog)